Schauen und Sehen – Eine Erzählung

"So spazierte ich mit ihr auf diesem Klangteppich, der sich um uns herumwob und blickte auf den Wald. Während der ersten Schritte auf dem Teppich wurde der Tag immer heller. Die Sonne entdeckte bisher verdeckte Farben der Blumen und Bäume für mich, die ich zwar schon oft angeschaut hatte, ihre Vielfalt und Farbenpracht nun aber das erste Mal wirklich sah. Der Zauber, den sie, die mich an der Hand am Waldrand entlangführte, ausstrahlte, schien nicht mehr nur neben mir sondern immer mehr aus mir selbst herauszustrahlen."

Die „echte“ Grüne Revolution – Gedankenanstöße für wahrhaftige Nachhaltigkeit

Das Schlagwort "Green Revolution", oder zu Deutsch "Grüne Revolution", steht für den Beginn der industriellen Landwirtschaft im globalen Ausmaß und ist somit kaum vom Begriff "Globalisierung" zu trennen. Erst gute 60 Jahre später wird deutlich, welche negativen Folgen in ökologischer aber auch in ökonomischer Hinsicht damit einhergehen. In diesem Beitrag möchte ich einige Beispiele liefern, anhand derer vor allem im Hinblick auf ökologische, im nächsten Schritt aber auch ökonomische Fragen veranschaulicht wird, dass es bereits durchaus zukunftsfähige Antwortmöglichkeiten gibt. Aus meiner Sicht sind die Beispiele in diesem Artikel wichtige Säulen für eine umweltfreundlichere und wirklich nachhaltige Wirtschaft.

Indras Netz der Juwelen: Über die Verbundenheit der Phänomene

Die Metapher, die dem chinesischen Buddhisten und ersten Patriarchen des Huayen-Buddhismus zugeschrieben wird und die Verbundenheit aller Dinge miteinander verbildlicht, wird "Indras Netz" genannt. Indra ist in den Veden eine der obersten Gottheiten und direkter Abkömmling von Himmel (Dyaus) und Erde (Prithivi) (Quelle). In diesem Beitrag berichtet, wie Indras Netz erfahrbar gemacht werden kann.

2022 – Hoffnungen und Befürchtungen

Ich begrüße alle meine Leserinnen und Leser im Jahre 2022! Ich hoffe, ihr hattet eine besinnliche Zeit. Obwohl die Umstände keine leichten waren, so schätze ich, dass meine Leserinnen und Leser sich trotzdem im Kreise lieber Freunde und der warmherzigen Familie schöne Feiertage gemacht haben. Auch ich hatte eine schöne Zeit, die mich gestärkt in das neue Jahr starten lässt. In diesem Beitrag möchte ich ein knappes Resümee des letzten Jahres liefern und dann einige Gedanken zum anstehenden Jahr formulieren. Was liegt hinter uns? Was mag uns erwarten?

Der Faustische Mensch

Goethes Protagonist seines gleichnamigen großen Werkes Faust personifiziert das Trachten nach der Wahrheit mittels der menschlichen Vernunft dar. Er verkörpert das, was wir heute „die Wissenschaft“ nennen. Gleichzeitig stellt das vielleicht größte Werk Goethes ein Mahnmal für uns dar, das im Kontext der Corona-Pandemie wieder auf schreckliche Weise an Bedeutung gewinnt.

Die (Trans-)Humanistische Revolution

"Ich glaube an den Transhumanismus: Wenn es erst einmal genug Menschen gibt, die das wirklich sagen können, wird die menschliche Spezies an der Schwelle zu einer neuen Art der Existenz stehen, die sich von der unseren so sehr unterscheidet wie die des Peking-Menschen. Sie wird dann endlich bewusst ihre wahre Bestimmung erfüllen." - Julian Huxley, Mitbegründer der UNESCO

Die Romantik – Das fehlende Puzzlestück im historischen Bewusstsein

"Man könnte Bibliotheken darüber füllen, was "die Romantik" alles ist. Dieser Beitrag ist ein weiterer aussichtsloser Versuch meinerseits, ein solch großes Thema im Rahmen eines Blogbeitrags zu verarbeiten. Darum versteht sich dieser Artikel zum einen als Fortsetzung meines Beitrags "Das Erbe der Aufklärung" und zum anderen als Versuch - ganz im Geiste der Romantik - ein "Gefühl" für diese Epoche zu vermitteln."

Das Wesen – Was uns ausmacht

Ein leicht missverständlicher Titel für ein tiefschürfendes Thema, welchem ich mich nun versuche anzunähern. Was folgt, ist die Sicht eines Menschen:
Was macht uns aus? Nicht aus machen, im Sinne von ‚‚den Fernseher aus machen‘‘ oder ‚‚das Radio aus machen‘‘, sondern eher ‚‚welche Dinge unser Wesen ausmachen‘‘. Was ist das Wesen, was macht es aus und welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus?