Mensch und Natur – Ein Gedicht

Die Armen bangen,
Während die Klugen um die Wahrheit rangen.
Die Weisen jedoch hielten sich raus,
Zwangen weder Ersteren noch Zweiteren,
Noch jedwedem Weiteren,
Ihre Einsicht auf.

Denn in Einsicht steckt „Eins“,
Und genau so scheint’s:
Nur aus dessen Einzelsicht,
Nur dessen Wahrheit passt, jede andere nicht!

Die Weisen suchen Gleichgewicht,
In jeder Individuum Sicht.
Denn es geschieht, von Zeit zu Zeit,
Dass Lichtblicke geschehen, die ganze Wahrheit
Jedoch stets verborgen bleibt.

Alles wird, ist und bleibt Teil,
Der Natur großes Spiel.
Manch einer treibt einen Keil,
Was manch ander’m missfiel.
Der andere reicht anderen die Hand,
Was der eine für äußerst gefährlich befand.

So ist der Mensch!
Er rennt und rennt,
Obwohl er weder Weg, noch Ziel, noch Zweck erkennt.
Doch stehenbleiben kann er nicht.
Sehen wir der Wahrheit in’s Gesicht:
Veränderung ist der Natur auferlegte Pflicht.

Und so gibt es keine Flucht und kein Entrinnen,
Denn jeder -er und alle -innen
Nicht können oder sollen doch müssen vergeh’n!
Der Wandel allein ist, was bleibt besteh’n.

Der Mensch ist lediglich Glied
In der Kette Schicksal, die Natur der Schmied.

Dennoch hat dein Handeln Konsequenz!
Es kommt drauf an, ob du Relevanz und Platz erkennst
Und welche Verantwortung Menschsein ist!
Lies diese Zeilen wieder und wieder,
Auf dass du sie nimmer vergisst,
Denn nur Handlungen spiegeln Haltungen wider.


von Marco Lo Voi

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