2022 – Hoffnungen und Befürchtungen

Willkommen im neuen Jahr!

Ich begrüße alle meine Leserinnen und Leser im Jahre 2022! Ich hoffe, ihr hattet eine besinnliche Zeit. Obwohl die Umstände keine leichten waren, so schätze ich, dass meine Leserinnen und Leser sich trotzdem im Kreise lieber Freunde und der warmherzigen Familie schöne Feiertage gemacht haben. Auch ich hatte eine schöne Zeit, die mich gestärkt in das neue Jahr starten lässt. In diesem Beitrag möchte ich ein knappes Resümee des letzten Jahres liefern und dann einige Gedanken zum anstehenden Jahr formulieren. Was liegt hinter uns? Was mag uns erwarten? Große Hoffnungen und große Befürchtungen ringen in meinem Inneren um die Vorherrschaft, wenn ich an die kommende Zeit denke. Betrachte ich das vergangene Jahr, scheint mich im Außen so viel Negatives zu umgeben, während in meinem Privatleben vieles zum Besten steht. Um diesen Widerspruch auszugleichen, habe ich für mich verschiedene Wege gefunden, die ich am Ende des Beitrag mit euch teilen möchte.

Skandaljahr 2021

Corona, Impfung, Lockdown. Wenige andere Themen bestimmten dieses Jahr das kollektive Gedächtnis. Wenn ich in meinen Erinnerungen zum vergangenen Jahr herumwühle, dann scheint irgendwie nichts, aber irgendwie auch sehr, sehr viel passiert zu sein. Zahlreiche Skandale, die wiederum von vielen Horrormeldungen überflutet wurden, sind aufgeflogen, haben aber kaum größere Wellen geschlagen, da es nur noch das große C-Wort zu geben scheint. Zwischen den Covid-Wellen 2 und 3 war dann noch deutschlandweiter Wahlkampf, bei dem die politische Elite den „Kampf gegen Corona“ plötzlich weitestgehend zu vergessen haben schien. Viele Versprechungen, Aussagen und Hoffnungen wurden von der Kanzel gepredigt, die inzwischen größtenteils bedeutungslos geworden sind, nun da die neue Regierung gebildet wurde. So hat beispielsweise der neue SPD-Kanzler Olaf Scholz seine Meinung bezüglich einer möglichen Impfpflicht in kürzester Zeit geändert (Quelle).

Nach einer schweren zweiten Corona-Welle im Winter 2020/2021 waren die Hoffnungen groß, als die Meldung Anfang des Jahres 2021 umging, die bedingt zugelassenen Impfstoffe können nun verimpft werden. Als die sogenannte „Impfpriorisierung“ relativ bald aufgehoben wurde, haben sich viele Menschen im Vertrauen auf ein baldiges Ende der Pandemie den Impfstoff verabreichen lassen (Quelle). Zugleich wurden weitere Kapazitäten im Gesundheitsbereich abgebaut (Quellen 1 & 2). Die Impfbereitschaft war jedoch im Vergleich zu anderen Ländern nicht so hoch, wie die Regierung Merkel es gerne gesehen hätte (Quelle). Anfang August sind die Deutschen im Vergleich zu Vorzeigeländern wie Portugal und Malta hinsichtlich ihrer Impfbereitschaft zurückgeblieben, während in Israel in kürzester Zeit die Hälfte der Bevölkerung doppelt geimpft war.

Bild 1: Verlauf der Impfkampagne in den Vergleichsländern

Nach wie vor gibt es in Ländern wie Israel, Schweden und auch in Deutschland einen nicht geringen Anteil an Menschen, die sich trotz der pandemischen Lage noch nicht zu einer Impfung entschieden haben. Vorgeblich zum Bevölkerungsschutz sind deswegen in verschiedenen Ländern Europas und der Welt „Schutz-Maßnahmen“ erlassen worden. Beispielsweise hat man in Israel ähnlich wie in Österreich einen „Greenpass“ eingeführt (Quelle). Nur mit diesem hat man Zugang zu vielen öffentlichen Einrichtungen. In Deutschland ist die Covid-App inzwischen auch zu einer Art „Greenpass“ geworden, da die 2G-Regelung Zutrittsmöglichkeiten an den Impfstatus gekoppelt hat. Dieser Umstand hat eine weitere kleine Zunahme hinsichtlich der Impfbereitschaft in Deutschland und anderen Ländern hervorgerufen. Menschen, die sich also nur auf Grund von Zutrittsbeschränkungen zu einer Impfung entschieden haben, ergaben sich etwas überspitzt formuliert meiner Ansicht nach einer staatlich organisierten Erpressung, da im Sommer wohl kaum das Infektionsgeschehen für eine Entscheidung ausschlaggebend gewesen sein kann. Was haben wir bisher erreicht? Sehen wir uns den Verlauf der Kurven für die Infektionszahlen (Daily new confirmed COVID-19-cases) und die Sterbezahlen (Daily new confirmed COVID-19-deaths) seit dem Beginn der Impfkampagne an:

Ich persönlich kann zwischen Bild 1 und den Graphiken in der Galerie zumindest hinsichtlich der Infektionszahlen keinen direkten Zusammenhang erkennen, lasse mich aber gerne korrigieren. Mehr noch: meinem Empfinden nach stehen wir fast an dem selben Punkt wie vor Beginn der Impfkampagne. In Anbetracht der immer stärker eingeschränkten individuellen Freiheit, der wirtschaftlichen Schieflage und der bedrohten Mittelschicht sogar noch schlechter. Die Hoffnung, mit zwei Impfungen aus der Pandemie heraus zu kommen, ist also längst verflogen. Darum läuft inzwischen auch die Kampagne für die 3. Impfung in Deutschland auf Hochtouren, während man in Israel bereits bei Impfung Nummer 4 ist:

Wann und wie soll das enden? Der Sommer 2021 war, wie bereits erwähnt, vom Wahlkampf der großen und kleinen Parteien geprägt, während wir von Corona eine gefühlte Pause hatten. Allen war klar, dass die CDU ihre bisherige Position nicht halten kann. Die Ära „Angela Merkel“ ging zu Ende. Als mögliche Kandidaten bot sich unter anderem eine recht junge Grüne an, deren Lebenslauf sich im Laufe des Jahres etwas umstrukturierte und deren allgemeines Sprachvermögen als eher holprig zu bezeichnen ist:

Das Rennen machte schließlich die SPD mit ihrem Kandidaten Olaf Scholz, der sich durch Zurückhaltung hervortat. Während der Wahlkampf bereits in vollem Gange war, musste er sich zudem vor einem Untersuchungsausschuss bezüglich des Cum-Ex-Skandals verantworten (Quelle). Noch immer ist es ihm nicht gelungen, die Anschuldigungen endgültig von sich zu weisen (Quelle). Armin Laschet (CDU), der andere Rivale im Kampf um die Bundeskanzlerschaft, hat es ganz alleine geschafft, sich durch eine beispiellose Fettnäpfchenolympiade jegliche Aussichten auf den Wahlsieg selbst zu nehmen. Allen voran der sehr unangemessene Auftritt bei einer offiziellen Versammlung nach der großen Flutkatastrophe in Regionen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (Quelle). Oder auch sein wenig glanzvoller Auftritt bei Late Night Berlin (Quelle). Es lässt sich also festhalten: Die Deutschen hatten die Wahl zwischen drei Parteien, deren Kandidaten entweder unerfahren und mit gefälschter Vita ausgestattet, korrupt und Bankenlobbyist oder schlichtweg menschlich eine Katastrophe sind. Das erinnert schon fast an US-amerikanische Präsidentschaftswahlen:

Die Wahl fiel auf den verwirrten Biden,
während das Trumpeltier knapp unterlag.

Die große Flutkatastrophe am 14. Juli 2021 bei Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen war ebenfalls ein Ereignis, das ganz Deutschland bewegt hat. Auch über Weihnachten war für viele Flutopfer das Fest in diesem Jahr anders als sonst (Quelle). Der Skandal: Das europäische Hochwasser-Warnsystem „Efas“ hat bereits vier Tage vor der Katastrophe Alarm geschlagen, wie die Hochwasser-Expertin Hannah Cloke bei ZDFheute berichtete: „Das System habe am 10. Juli – also vier Tage vor Beginn der Überschwemmungen – Alarm geschlagen und ,Warnungen an die deutsche und die belgische Regierung‘ übermittelt, berichtete Cloke in der britischen Zeitung The Times“ (Quelle). Und dennoch wurden die Menschen in den Gebieten über Nacht von den Wassermassen überrascht, was 180 Menschen das Leben kostete, viele Verletzte verursachte und ganze Landstriche völlig verwüstete (Quelle).

An dieser Stelle könnte noch auf weitere Politskandale wie die Maskendeals, geschwärzte EU-Impfstoffverträge, ein weiterer Plagiatsfall bei einer hochrangigen Politikerin, die anschließend zur Bürgermeisterin Berlins gewählt wurde, das in der deutschen Pressewahrnehmung völlig vergessene Thema Julian Assange oder der aufgedeckte Betrugsskandal um die Intensivbettenzahlen. Diese Übersicht bezog sich zudem fast ausschließlich auf innenpolitische Themen. Die Erwähnung geopolitischer Zusammenhänge würde hier jeglichen Rahmen sprengen. Jeder einzelne Fall wäre es wert, große Aufmerksamkeit zu bannen. In ihrer Anzahl relativieren sich die Einzelfälle aber derart, dass man als aufmerksamer Beobachter nicht mehr so recht weiß, wo man nun hinschauen soll. Darum setzte ich an dieser Stelle einen Punkt.

Was kommt im Jahre 2022 auf uns zu?

Nun erwartet uns anscheinend die nächste Runde im Corona-Karussell. Der neue Gegner heißt: Omikron! Während uns Experten aus Südafrika Entwarnung schicken, trommeln hierzulande führende Politiker für eine baldige Impfpflicht. Das ZDF zitiert Gesundheitsminister Lauterbach folgendermaßen: „Die Impfpflicht muss schnell kommen. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland forderte der Politiker mit Verweis auf die neue Virusvariante: ,Wir können nicht darauf warten, dass eine Impfpflicht überflüssig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bevölkerung haben'“ (Quelle). Die aktuellsten Zahlen des RKI bezüglich Omikron zeigen folgendes Bild:

Bild 3: Ausschnitt aus dem RKI-Wochenbericht zum 06.01.22 (Quelle)

Unter den 18 bis 59 Jährigen liegen 9.357 symptomatische Fälle vor, von denen 1.367 (14,61%) ungeimpft, 6.168 (65,91%) zweifach und 1.822 (19,47%) dreifach geimpft sind. Unter den 91 hospitalisierten Fällen sind 21 (23,08%) ungeimpft, 58 (63,74%) zweifach und 12 (13,19%) dreifach geimpft. Von allen bekannten Fällen (12.341) sind über alle Altersgruppen hinweg bisher 0,057% verstorben, wovon 28,57% ungeimpft und 71,43% geimpft waren, was so ziemlich genau der Impfquote der Bevölkerung entspricht (Quelle, S. 25). Natürlich ist diese Zahl noch nicht sehr hoch, was ihre Aussagekraft einschränkt. Bisher gibt es allerdings keinen Grund zu einer erhöhten Sorge. Dennoch sind die Medien und führende Politiker offensichtlich bestrebt, ein erneutes Bedrohungsszenario daraus zu entwickeln (Quellen).

Die oben im Jahres-Rückblick erwähnten Vorfälle waren bloß ein kleiner Ausschnitt all der Dinge, an die nochmals erinnert werden sollte. Falls ich zentrale Ereignisse vergessen habe, könnt ihr gerne einen Kommentar mit einem Hinweis hinterlassen. Wenn man wirklich ernsthaft versucht, den Gesamtkomplex „Corona“ mit all seinen Implikationen auf wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, geopolitischer, psychologischer, landespolitischer und natürlich gesundheitlicher Ebene zu analysieren, dann drängt sich förmlich die Frage auf: geht es hier wirklich um die Gesundheit der Menschen? Geht es den Entscheidungsträgern wirklich darum, die Menschen vor einem gefährlichen und möglichweise menschengemachten Virus zu schützen? Meines Erachtens ist das auf oberster Ebene zu verneinen. Vielleicht sind einige Funktionäre auf bundes-, bestimmt aber sind viele Menschen auf landes- oder regionalpolitischer Ebene überzeugt, dass es im „Kampf gegen Corona“ wirklich um Gesundheit geht.

Was ist aber mit den wirklich geopolitisch und international einflussreichen Menschen, die gigantische Kapitalmengen verwalten und dieses gezielt einsetzen, um es weiter zu vermehren? Ist deren Ziel wirklich, eine baldige Rückkehr zur „Normalität“? Im Beitrag „Die (Trans-)Humanistische Revolution“ habe ich bereits erläutert, welches Weltbild einige einflussmächtige Menschen meiner Analyse nach dazu treibt, all die Entwicklungen der letzten Monate zu fordern und zu fördern. Der Mensch soll im Zuge der globalen Digitalisierung nicht wieder zu einer gesunden Balance mit seiner Umwelt kommen, sondern sich mit Hilfe zukünftiger Technologien über die Natur erheben. Viren als Teil der evolutiven Kraft der Natur werden zum „Feindbild“ erklärt. Regelmäßige Impfungen, medizinische Ausrüstung, Datensammlungen und digitale Zertifikate sollen den Menschen vertraut gemacht werden, um sie davon abhängig zu machen. Wer kein Smartphone hat, kann sich bald kaum mehr in der Öffentlichkeit bewegen.

Vom digitalen Impfnachweis ist es nicht mehr weit zur digitalen Identität. Die Akzeptanz eines digitalen Ausweises wird nach dem Probelauf mit dem digitalen Impfzertifikat wesentlich leichter zu erreichen sein. Das Projekt, welches die Idee der digitalen Identität in Realität umsetzen möchte, nennt sich ID2020. Dieses Projekt wird von ein paar der einflussreichsten Organisationen der Welt unterstützt und arbeitet daran, alle persönlichen Information zu bündeln und in eine digitale Form zu packen (Zur Homepage von ID2020). Bei den Unterstützern sind unter anderen Microsoft, GAVI (eine Bill & Melinda Gates-Foundation- Gründung) und die Rockefeller-Foundation. Wer mehr zu ID2020 erfahren möchte, dem empfehle ich diesen Artikel hier: ID2020, Known-Traveller und Kontaktverfolgung durch Google und Apple: US-Konzerne werden zur Weltpassbehörde. All diese Organisationen und Konzerne wie Apple und Amazon haben gigantischen Einfluss weltweit, der sich im Zuge der Corona-Pandemie nochmals dramatisch erhöht hat.

Baum mit Stadt in der Krone

Als logische Konsequenz folgt auf die Digitalisierung der Identität der Menschen die Digitalisierung des Geldes. In meiner Beitragsreihe „Wie die Wirtschaft die Welt regiert“ habe ich die Wichtigkeit des Themas „Geld“ bereits ausgeführt. Bargeld bedeutet dabei noch einen gewisses Rest individuelle Freiheit, da man Bargeld physisch sammeln, aufbewahren und von Hand zu Hand weitergeben kann. Wenn nun das Geld vollständig digitalisiert wird, dann hinterlässt jede finanzielle Transaktion eine digitale Spur und ist somit nachvollziehbar. Zudem ist man extrem abhängig von der jeweiligen Bank, die das digitale Konto bereitstellt. Falls aus irgendeinem Grund es für notwendig erachtet werden sollte, könnte der persönliche Geldfluss von heute auf morgen sofort abreißen. Oder aber die Bank, bei der man sein Konto hat, geht pleite, womit das eigene Geld einfach weg wäre. Bargeld bedeutet einen gewisses Maß an wirtschaftlicher Freiheit. An diesem Ast wird ebenfalls bereits kräftig gesägt. Der digitale Euro ist fest in Planung (Quelle).

Diese Dinge werden vermutlich noch nicht im Jahre 2022 Realität werden. Aber es werden derzeit bei den Interessengruppen, die diese Entwicklungen begrüßen, die nötigen Kapitalmengen akkumuliert. Die Verteilung von arm nach reich ist auch im Jahre 2021 kräftig vorangeschritten. „Zwischen 2021 und 2019 wuchs das Vermögen der obersten 0,001 % um 14 %, während das durchschnittliche globale Vermögen schätzungsweise nur um 1 % gestiegen ist“ (Quelle). Die Staaten insgesamt sind ärmer während Privatpersonen weltweit reicher geworden sind. Dies bedeutet: wenige Privatpersonen haben ihren Reichtum vergrößert, während Staaten, die vor allem für die Schwächeren einer Gesellschaft sorgen sollten, immer ärmer werden. Damit verliert die Politik als Steuerungselement auf staatlicher Ebene gegenüber Privatunternehmen immer weiter an Bedeutung. Das Beispiel Biontech/Pfizer-Deutschland zeigt es sehr deutlich. Während die Forschungen zum MRNA-Verfahren an staatlichen Unis durchgeführt wurde, gingen die Erkenntnisse in die Firma Ugur Sahins ein, der mit dem Verkauf des Produkts, welches durch Steuergelder staatlich verordnet abgenommen wurde, damit Milliarden verdiente. Wenn die Impfpflicht nun tatsächlich kommt, wäre das also eine gesetzliche Kauf- und Konsumverpflichtung des Steuerzahlers von Produkten, die wiederum von Steuergeldern finanziert entwickelt und teilweise hergestellt wurden. Was für ein Geschäftsmodell!

Kurzum: Auch im kommenden Jahr steht die individuelle Freiheit im Kreuzfeuer staatlicher Maßnahmen, die vor allem die Geschäftsmodelle einiger weniger kapitalmächtiger Interessengruppen befeuern und bestärken. Jede und jeder Beteiligte an einer der Firmen, die auf Grund staatlich oktroyierter Maßnahmen eine neue Absatzmöglichkeit erhalten, profitiert von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen mit jedem Tag ihres Bestehens. Kleine Firmen werden sich kaum mehr halten können. Innovative Start-Ups werden geschluckt und die Monopolbildung geht munter voran. Und über allem schwebt das Damoklesschwert der überhitzten Weltwirtschaft und damit einhergehenden Hyperinflation, was härter als jedes Virus einschlagen würde (Quelle).

In Alternativen Kreisen kursieren im Grunde zwei mögliche Szenarien, wie sich das kommende Jahr und die nahe Zukunft entwickeln könnte:

Das negative Szenario: Die Unfreiheit schreitet voran. Die globale Überwachung des Individuums nimmt zu. Der brave Bürger lässt sich seine Mündigkeit weiterhin streitig machen. Digitalisierung, Robotisierung und Automatisierung verändert die Welt und macht uns vollständig abhängig von ihr. Die Reichen akkumulieren Macht, Geld und damit weiter Einfluss. Die Wirtschaft crasht und eine große Katastrophe überrollt weite Teile der Zivilbevölkerung, während Reiche ihre Vermögen längst abgesichert haben und bei der Ankurbelung des Wirtschaftskreislauf weitere große Teile der Brachlandschaft des Klein- und Mittelgewerbes für günstiges Geld aufkaufen.

Engel

Das positive Szenario: Eine kritische Masse an Menschen, die diese Entwicklungen sehen und ablehnen, wird erreicht. Die Pläne der Mächtigen verzögern sich oder scheitern gänzlich, weil die Menschen ihre Verbundenheit zur Natur erkennen und wieder einfordern. Wir finden einen gesunden Umgang mit der Digitalisierung und nutzen sie zum Gemeinwohl. Das Wirtschaftssystem crasht, was Platz für ein neues System macht. Das neue System wird menschenfreundlicher und ist dem Gemeinwohl verpflichtet. Großmächtige Menschen werden enteignet und der Kampf gegen die globale Korruption wird aufgenommen.

Ich persönlich glaube, dass weder das eine noch das andere Szenario in vollem Umfang eintreten wird. Dennoch sollte um jeden einzelnen Aspekt gekämpft werden, sodass der Menschen endlich wieder einen gerechten Umgang miteinander und mit der Natur findet. Einige negative Entwicklungen werden sich nicht aufhalten lassen, dennoch sollten wir jeden Tag für eine Besserung der Verhältnisse einstehen und die Dinge dort einfordern, wo wir noch ein Wörtchen mit zu reden haben!

Ballerina

Wie man sich selbst stärken kann!

Wenn die Verhältnisse im Außen immer stürmischer werden, so sollten umso mehr dafür getan werden, das innere Fundament zu festigen. Seit ein paar Wochen habe ich persönlich damit begonnen, mich der Kälte aktiv auszusetzen. Jeden morgen habe ich ein paar Minuten damit verbracht, mich auf die Terrasse zu setzen und frische, kalte Luft zu atmen. Dabei habe ich mich an der Wim Hof-Methode orientiert. Bei dieser Methode wird in kurzer Zeit sehr viel Luft eingeatmet, um das Blut mit Sauerstoff anzureichern. Nach ca. 30-40 tiefen und schnellen Atemzügen wird bei entleerter Lunge der Atem angehalten. Man versucht, bei angehaltenem Atem so lange wie möglich zu verweilen. Anschließend atmet man wieder ein und hält den ersten Atemzug wieder ca. 15 Sekunden an. Nach dem nächsten Ausatmen beginnt man erneut mit den schnellen 30-40 Atemzügen. Insgesamt wiederhole ich dies 3 Mal. Mit jeder Wiederholung versuche ich, den Atem etwas länger anzuhalten. Von anfänglich ca. 40-50 Sekunden bei der dritten Wiederholung bin ich inzwischen bei fast 100 Sekunden angelangt.

Die Kombination von einer hohen Sauerstoffsättigung, der Kälte und anschließender Bewegung erzeugt einen enormen Anstieg an positivem Stress (Eustress), der den Kreislauf mit Adrenalin flutet. Der Einfluss ist enorm. Insgesamt fühle ich mich den gesamten Tag über wesentlich wacher, klarer und fitter. Meine Motivation Sport zu treiben und anderen Projekten nachzugehen, ist nach einer winterlichen Depression sehr stark gestiegen. Ich supplementiere außerdem mit Vitamin D, C, Zink, Magnesium und CBD-Öl, was meine Grundstimmung weiter hebt. Zudem dusche ich inzwischen ausschließlich mit kaltem Wasser, gehe 2-3 die Woche joggen und betreibe Muskeltraining. Dazu muss gesagt werden: ich war zuvor ein großer Jogging-Verweigerer und absoluter Heißduscher (40°C+). Inzwischen liebe ich meine Runde durch den Wald und verspüre kaum Verlangen nach einer warmen Dusche. Dieses Programm läuft ungefähr seit knapp einem Monat und ich fühle mich wirklich vollkommen ausgewechselt. Ich lache wieder häufiger, erlebe mich selbst als interessierter und empathischer an meinen Mitmenschen, als konzentrierter, energetischer, wesentlich kälteunempfindlicher und so gesund wie selten.

Ich kann wirklich jeder und jedem empfehlen, sich vor widrigen Umständen, sei es das Wetter, die soziale Corona-Situation oder sonstige Dinge, nicht zu verstecken oder vor ihnen zu fliehen: konfrontiert euch damit und stärkt euch in dieser Auseinandersetzung! Das ist meine Botschaft für das kommende Jahr. Scheut nicht die Auseinandersetzung, sondern zeigt Mut und Bereitschaft, unangenehm erscheinende Dinge nicht zu scheuen. Begrüßt sie als Herausforderung und wachst an ihnen.

Ich kann euch versichern: Wir werden weitere Herausforderungen zu bestehen haben. Nur ihr selbst könnt euch selbst dafür vorbereiten. Wir können nicht länger darauf vertrauten, dass jemand kommt und uns retten wird. Seid euer eigener Retter und beginnt gleich morgen damit! Viel Kraft, Mut und Energie für alles, was da kommen mag, wünscht euch:


Marco Lo Voi


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