Die „zweite Welle“ kommt! – Was man wirklich tun kann

Die Apokalypse naht

Wenn man die Schlagzeilen der letzten Tage sieht, dann überkommt einen das Gefühl, ein zerstörerischer Sturm fege erneut über unser Land, den wir zwar weder sehen noch hören können, doch der uns zwingt, wann immer möglich zuhause zu bleiben, eine Maske zu tragen und vielleicht bald unsere Mobilität noch weiter einzuschränken.

Täglich wird von neuen Rekordzahlen berichtet. Leider, ja leider, leider musste ich mit meinen Vermutungen recht behalten: Das „Sommerloch“ wurde mit allen möglichen Corona-Vermutungen gestopft, bis nun endlich der Kälteeinbruch da ist, der die jährlich zirkulierenden Viren der Influenza-, der Rhino- und natürlich der Corona-Familie erneut aktiviert bzw. unsere Immunsysteme durch den Temperaturabfall in Ungleichgewicht geraten. Die Leute husten, niesen, die Nase läuft, man setzt sich in überheizte Räume, geht dann in die Kälte, schwitzt beim Radfahren mit Schal und Mütze und kühlt dann im kalten Wind aus und ist alleinig schon mit dem Gedanken infiziert, jeden Moment krank werden zu können.

Was kann dies nur zur Folge haben? Dass plötzlich alle Menschen um einen herum und man selbst schließlich auch einen kratzigen Hals bekommen, hustet, niest und die Nase läuft – man ist mal wieder erkältet. Aber dieses Jahr ist alles anders: eine Erkältung ist nicht länger „nur“ ein jährliches Ärgernis und für einige wenige eine ernste Bedrohung, sondern dieses Jahr handelt es sich dann um eine mögliche „Infektion“ – eine mögliche Infektion mit dem unbekannten, neuartigen und hinterlistig-bösartigem Corona-Virus „Sars-CoV-2“.

Was tun? Ab zum Test! Ist der erste Test negativ, wird eben in ein paar Tagen noch ein Test gemacht, während wir zuhause in Isolation und Angst verbleiben sollen. Und so kommen die astronomischen Testzahlen und im Winter nun auch wieder vermehrt positive Testungen weltweit zu Stande (siehe Abb. 1, Spalte „Total Tests“ & Tests/1M pop“ sowie Abb. 2)

(Abb. 1: Aufsteigend sortiert nach den meisten durchgeführten Testungen – Quelle)(Abb. 2: zufällige Auswahl an Ländern und wie viel Tests sie pro 1000 Einwohner bisher durchgeführt haben – Quelle)

In diesem Videobeitrag habe ich gezeigt, wie man selbst diese Grafiken recherchieren und interpretieren kann:

Mandala

Die „zweite Welle“ kommt – was tun?

Aus meiner Sicht ist der gesellschaftliche Frieden in Deutschland stark gefährdet. Darum sollte es das höchste Gebot für jede und jeden sein, die Ruhe zu bewahren. Bleibt im Frieden und übt euch in Mäßigung – bei allem, was ihr tut. Vor allem lasst euch von den täglichen „Rekordmeldungen“ nicht in Panik versetzen, das ist nicht gesundheitsfördernd – und genau darum geht es doch eigentlich, oder? Meiner Interpretation nach tat es das zwar noch nie, aber die offizielle Erzählung lautet zumindest so. Also sollte das oberste Gebot sein: Keine Panik!

Warum vor allem die Medien aber auch die Politiker immer wieder Ängste und Befürchtungen in der Bevölkerung streuen, ist mir unter gesundheitlichen Gesichtspunkten ein Rätsel. Und genau darum soll in diesem Beitrag vor allem gehen: Was können wir für unsere geistig-körperliche Hygiene und Gesundheit tun?

Die Psychosomatik

Während die Medizin und die Psychologie zwei streng abgegrenzte wissenschaftliche Bereiche sind, erleben vor allem die interdisziplinären Fächer in den letzten Jahrzehnten einen Aufschwung. „Interdisziplinär“ heißt, dass man sich einem Forschungsgegenstand oder einer Fragestellung nicht mehr nur aus einer einzigen Perspektive annähert, sondern auch die Sichtweise anderer Forschungsbereiche miteinbezieht und Grenzphänomene untersucht.

So versucht beispielsweise die Psychosomatik körperliche Beschwerden und Symptome mit psychischen Ursachen zu erklären. Ein anschauliches Beispiel ist das Thema „Stress“. „Stress“ kennt unterschiedlichste Formen und nicht jeder Stress ist zwangsläufig negativ. Allerdings führt eine dauerhafte Stressbelastung häufig zu Beschwerden aller Art. Eine Spielart von „Stress“ ist „Angst“. Ich habe vor ein paar Monaten einen Artikel für ein Gesundheitsportal über Angst und eine mögliche Therapie mit Cannabidiol geschrieben. Die Wikipedia schreibt dazu:

„Angst führt dazu, dass die Nebennieren Adrenalin ausschütten, wodurch über das vegetative Nervensystem unter anderem die Magen-Darm-Peristaltik gehemmt wird, was bei längerer Einwirkung zu Verdauungsstörungen führen kann. […] Außerordentliche emotionale Belastungen können bei manchen Menschen eine Stress-Kardiomyopathie auslösen. Als Vermittler und neurobiologische Schnittstellen zwischen seelischen und leiblichen Vorgängen spielen das limbische System, der Thalamus als sensorisches Zentrum, das vegetative Nervensystem sowie die endokrinen Drüsen, die vom vegetativen Nervensystem Impulse für die Ausschüttung von Neurotransmittern und Hormonen erhalten, eine wichtige Rolle.“
(Quelle)

„Angst“ kann also zu einem handfestem, physischem Krankheitsbild werden. Die medizinische Disziplin, die sich mit psychischen Erklärmodellen im Zusammenhang mit unserem Immunsystem beschäftigt, heißt „Psychoneuroimmunologie“. An anderer Stelle habe ich bereits auf ein Interview zwischen Clemens Arvay und Prof. DDr. Schubert aufmerksam gemacht. Hier ist ein weiteres Interview mit ihm, in welchem er über den Zusammenhang zwischen menschlichen Beziehungen und Gesundheit spricht:

Stark vereinfacht kann man die Erkenntnisse der Psychoneuroimmunologie so zusammenfassen: eine Schwächung unserer sozialen Beziehungen und ein stetes Angsterleben hat direkte Auswirkungen auf unseren Gesundheitsapparat. Darum: Keine Panik! Nehmt zumindest eure Nächsten regelmäßig in den Arm und übt eine vernünftige und keine dogmatische Form des „social distancings“ aus!

„Social distancing“

Wenn man gerade sehr erkältet ist, dann ist es jetzt und war es zu keiner Zeit eine gute Idee, an ältere Personen und generell überhaupt irgendwelchen Personen Zungenküsse, Umarmungen und Gesichtsnieser zu verteilen. Wenn man offensichtlich krank ist, dann ist es nicht nur eine Frage der Solidarität, sondern eine Frage des gesunden Menschenverstandes, so nicht in Supermarkt zu gehen und alles voll zu keimen. Aber das sollte doch eigentlich schon immer klar sein, oder?

Außerdem ist es logisch, dass Speichel nicht so weit herumfliegt, wenn man eine Maske trägt. Allerdings geht es ja um die sogenannten Aerosole, die eher mit Wasserdampf verglichen werden können. Und die in diesen Aerosolen vorhanden Viren finden auch den Weg durch die meisten Masken, die die Menschen im öffentlichen Raum benutzen. Lediglich stark filternde Masken (FFP2 und höher) bieten einen effektiven Schutz. Darum kann die Maske nur in Kombination mit Abstand funktionieren.

Warum deswegen aber ausnahmslos jede und jeder eine Maske tragen muss, ist fragwürdig. Eine umfangreiche Studie hat nachgewiesen, wie in jedem der untersuchten Länder unabhängig von den verhängten Maßnahmen die Pandemie einen sehr ähnlichen Verlauf genommen hat. Warum immer noch diese Form der „Krankheitsprävention“ derart propagiert wird, bleibt deshalb heißer Stoff für wilde Verschwörungstheorie.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist also die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zumindest fragwürdig. Dauerhaft erhöhte CO2- und Adrenalin-Werte im Blut, die aufs das Rückatmen der ausgeatmeten Luft unter der Maske zurückzuführen ist, hat auf Erwachsene allerdings nachweislich negativen Einfluss. Bei Kindern ist das zwar noch naheliegender, aber dazu liegen noch keine wissenschaftlichen Studien vor, also ist es halb so schlimm – Ironie aus.

Jüngst hat mir eine Schülerin, der ich Nachhilfe im Fach Deutsch gebe, erzählt, dass sie inzwischen regelmäßig Kopfschmerzen und Übelkeit in der Schule befällt, wenn sie die Maske längere Zeit tragen muss. Außerdem klagt sie über starke Konzentrationsprobleme. Ihren Mitschülern erginge es dabei sehr ähnlich.  Dies hat sie mir aus freien Stücken erzählt, nachdem ich sie wie üblich gefragt hatte, wie es ihr gehe und wie es in der Schule so laufe. Aber es sei ja schließlich gut für die Gesellschaft, fügte sie sichtlich deprimiert hinzu. Es fiel mir nicht leicht, dabei noch professionell zu bleiben und wieder zur eigentlichen Thematik zurückzukehren.

Baby

#stayhome

Einerseits komme ich mir ziemlich albern vor, wenn ich das nun niederschreibe, was ich im Sinn habe. Andererseits wird es immer deutlich, dass sich selbst die offensichtlichsten Dinge dem Fassungsvermögen vieler Leute entziehen.

Oben habe ich also beschrieben, welche Wichtigkeit die geistige Hygiene für unser gesamtes Wesen hat. Allerdings reichen positive Gedanken alleine natürlich nicht aus, um sich gesund zu erhalten – vor allem nicht in der Winterzeit. Die nachdrückliche Empfehlung der Kanzlerin, nicht ohne Grund das Haus zu verlassen, halte ich ebenfalls für sehr bedenklich (#stayhome). Gerade für Menschen, die nicht in der Nähe eines Waldgebietes wohnen, ist es essentiell, die Grünanlagen der Städte aufzusuchen oder im besten Falle regelmäßig auf’s Land zu fahren, um wenigstens dort aktiv etwas für ihr Immunsystem zu tun. Ich spreche also nicht davon, sich in dichtgedrängte Bars und Trams zu stellen.

Menschen - Sillhouetten

Es ist mittlerweile gut erforscht, wie die Natur und der Wald unser Immunsystem auf ganz natürliche Art und Weise stärkt. Dabei spielen die sogenannten „Terpene“ eine große Rolle. Kurz gesagt sind „Terpene“ eine umfangreiche Stoffgruppe, die wir aus unserem Alltag in Form von Aroma-Stoffen kennen. Beispielsweise lässt sich der charakteristische Geruch des Lavendels oder der Fichte auf diese Botenstoffe zurückführen. Diese Stoffe riechen nicht nur anregend, sondern sie dienen der Natur auch als biologisches Kommunikationsnetzwerk.

Der Mensch, auch wenn er dies gerne vergisst, ist eigentlich ebenfalls fester Teil dieses Netzwerkes. Und so ist auch unser Körper darauf angelegt, diese Terpene aufzunehmen und zu nutzen. Die eher abwertende Aussage, „einen Baum umarmen“ wird mit dem Wissen über die Terpene in ein völlig neues Licht gerückt. Es reicht natürlich auch aus, einen ausgedehnten Spaziergang durch den Wald zu machen, um viele dieser natürlichen Immunstärker aufzunehmen. Wer mehr darüber wissen möchte, dem empfehle ich diesen Artikel hier, den ich für ein Gesundheitsmagazin geschrieben habe. Wer sich lieber einen Videobeitrag ansehen möchte, dem empfehle ich ebenfalls die Videos von Clemens Arvay zu diesem Thema.

Just Move!

Der Spaziergang durch den Wald ist aus meiner Sicht also das Kernelement eines gesunden Lebenswandels. Wer seinen Körper aber noch zusätzlich stärken und sich sein volles Bewegungspotential möglichst lange erhalten möchte, dem empfehle ich ein Bewegungskonzept, das ich in diesem Sommer für mich entdeckt habe: Ido Portal, ein Israeli, der um die ganze Welt gereist ist, um alle möglichen Bewegungssportarten kennenzulernen – seine gesamten Erfahrungen hat er in einem neuen Konzept vereinigt, das er als „Movement Culture“ bezeichnet.

Das zentrale Merkmale dieses Konzepts ist, sich nicht auf eine reduzierte Anzahl an festgelegten Bewegungsmustern zu konzentrieren, sondern immer neue Bewegungsmuster auszuprobieren, die uns also zugleich koordinativ aber auch körperlich fordern. Dieses Konzept ist für mich gerade durch sein spielerisches und kreatives Element besonders wirkungsvoll. Wir verlassen damit die einseitigen und kontrollierten Bewegungsmuster der Fitnessstudios und vereinen Beweglichkeit, Kraft und Koordination in einer einzigen Idee.

Das Gute an diesem Bewegungskonzept ist, dass man es überall und vor allem sehr gut draußen und mit viel Platz ausüben kann. Wenn also bald wieder die Fitness-Studios und sonstige Indoor-Sporthallen geschlossen werden sollten, kann man damit auch sehr gut draußen seine sportlichen Einheiten absolvieren.

Ich könnte hier noch vieles darüber sagen, aber ich verweise an dieser Stelle einfach auf eine gute Dokumentation zu diesem Thema:

Ernährung und natürliche Heilmittel

Beim Thema „Ernährung“ scheiden sich natürlich die Geister. Dies liegt zum einen an der persönlichen Freiheit, konsumieren zu dürfen, was man möchte und zum anderen an der durch wirtschaftliche Interessen beeinflussten Essens-Ideologien. In den letzten Jahren haben es einige Studien allerdings angedeutet: tierische Fette und Eiweiße schneiden gesundheitlich gesehen generell weniger gut ab als pflanzliche. 

Wer hier protestieren möchte, der kann dies gerne tun – aus meiner Sicht steht dabei aber meist das Bedürfnis über der Notwendigkeit Fleisch zu essen. Allerdings muss man bei tierischen Produkten zudem den hohen Land- und Ressourcenverbrauch sehen, der für deren Produktion zusätzlich anfällt – dabei ist das Betreiben enorm großer Monokulturen für Futtermittel nur ein Aspekt. Hinzu kommen die Ausdünstungen der Tiere, ihre starke Medikamentierung, das psychologische Leid der Lebewesen und der hohe Wasserverbrauch. Darum halte ich es für wesentlich gesünder für den Menschen und seine Umwelt, wenn man einen vegetarischen oder sogar einen veganen Lebenswandel pflegt. Ich selbst lebe seit sechs Jahren vegetarisch und reduziere andere tierische Produkte soweit es geht.

Speziell in der Erkältungszeit spielen vor allem Atemwegsbeschwerden eine große Rolle. Besonders diejenigen, die auf Grund ihrer Beschäftigung lange eine Maske tragen müssen, sollten darauf achten, dass sie ihre Atemwege regelmäßig reinigen. Tiefes Atmen, Husten, Niesen und eine triefende Nase sind nicht bloß nervige Erkältungssymptome sondern vor allem unterbewusste Mittel des Körpers, Viren und Bakterien aus dem Körper hinaus zu schleusen. Wenn wir nun aber die Maske vor Mund und Nase haben, lagern sich diese Keime im Stoff ab und werden durch die warme Atemluft lebendig gehalten.

Dort können sie sich kultivieren, während wir sie faktisch weiterhin auf der Maske mit uns herumtragen und wir sie nicht wie üblich von uns wegschleudern. Neben Hautreizungen im Gesicht durch das Tragen einer feuchten Maske kann dies vermutlich eine Infektion noch begünstigen, weil wir potentiell gefährliche Erreger nicht aus unseren Atemwegen ausscheiden, sondern im Stoff der Maske sammeln und wieder einatmen. Dies sind jedoch lediglich Vermutungen meinerseits. Nichtsdestotrotz sammeln wir im Stoff der Maske viel von dem, was der Körper eigentlich loswerden möchte.

Darum empfehle ich jeder und jedem regelmäßig heißen Wasserdampf mit Salz oder anderen Stoffen wie Pfefferminzöl oder verschiedenen Öl-Mischungen durch Nase und Mund zu inhalieren. Dabei sollte man darauf achten, dass die Öl-Mischung für die Inhalation gedacht ist, weil manche Öle eine Lungenreizung verursachen können.

Eine weitere sehr einfache und äußerst wirkungsvolle Atem-Technik, Verstopfungen in Nase und Nebenhöhlen zu lösen und natürlich zu reinigen, ist folgende: Ihr atmet sehr stark durch die Nase ein und füllt euer komplettes Lungenvolumen voll aus, dann atmet ihr eure Lunge komplett durch die Nase wieder aus. Dies wiederholt ihr zwei Mal. Danach atmet ihr erneut durch die Nase sehr tief ein, wobei ihr jedoch ein Nasenloch mit euren Fingern zudrückt. Lasst das Nasenloch zu und atmet vollständig aus. Dies wiederholt ihr jeweils zwei Mal für beide Nasenlöcher. Anschließend könnt ihr nochmal zwei Mal durch die vollständig geöffnete Nase ein- und ausatmen.

Wiederholt diese Übung, bis die Nase vollständig frei ist. Anfangs mag ein Nasenloch vollständig blockiert wirken. Versucht dann einfach noch etwas kräftiger zu atmen und den Ablauf mehrmals zu wiederholen. Diese Technik könnt ihr so lange anwenden, bis die Nase sich völlig frei anfühlt. Macht dies am besten vor dem Waschbecken oder im Freien, weil ihr wirklich alles ungehemmt aus der Nase rauspusten solltet. Eine Nase kann wirklich sehr frei und Atmen sehr unbeschwert sein – probiert es aus!

Diese Übung klingt fast schon lächerlich, birgt aber ein schnelle und wirksame Hilfe, wenn man beispielsweise abends im Bett liegt und wegen einer verstopften Nase nicht einschlafen kann. Wichtig dabei ist aber, das ihr aufrecht steht und euer komplettes Lungenvolumen einsetzt, um wirklich alle Schleimhäute vollständig durchzupusten. Damit erzielt man auf natürliche Weise einen ähnlichen Effekt wie Nasenspray, ohne jedoch Gefahr zu laufen, von diesem Medikament abhängig zu werden.

Besonders wichtig ist es in der Winterzeit auch, sich mit ausreichend Zink und Vitamin C zu versorgen. Zink und Vitamin C sind für ein funktionierendes Immunsystem sehr wichtig. Für Vegetarier empfiehlt es sich dabei, Zink über Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Fleischesser schwören für eine auf Hühnersuppe und Rührei. Beliebte Vitamin-C- Lieferanten sind im Winter natürlich Orangen, Mandarinen und Ingwer. Wenn ihr Säfte bevorzugt, presst sie selbst oder achtet darauf, Direktsäfte zu kaufen, da diese noch am nächsten an die Früchte selbst herankommen.

Verzicht als die beste Medizin

Als letzten Tipp möchte ich noch auf einen Ernährungsrhythmus hinweisen, den ich ebenfalls schon seit fast zwei Jahren pflege. Ich spreche vom sogenannten „Intervallfasten“. „Fasten“ bedeutet, zu gewissen Zeiten nur bestimmte Dinge oder auch gar nichts zu essen. Anders als bei einer Diät geht es nicht zwangsläufig darum, Gewicht zu verlieren. Fasten reinigt den Körper auf natürliche Weise und stärkt damit unser Immunsystem.

Für mich persönlich ist jedoch ein mehrtägiges straffes Fastenprogramm nicht besonders attraktiv. Darum habe ich für mich eine dauerhafte Fastenform entdeckt, bei der man seinen täglichen Essrhythmus so anpasst, dass man seinen Körper jeden Tag in den Fastenmodus bringt. Inzwischen haben Studien ergeben, dass es schon einen nachweislichen Effekt hat, wenn man 16 Stunden am Tag auf eine Nahrungszufuhr verzichtet. Das heißt, man hat ein 8 stündiges Zeitfenster, in welchem man im Prinzip so viel essen kann, wie man möchte.

Ich selbst beispielsweise esse für gewöhnlich zwischen 13 und 14 Uhr das erste Mal und die letzte Mahlzeit findet zwischen 21 und 22 Uhr statt. Das Praktische an dieser Fastenform ist, dass man das Zeitfenster beliebig anpassen kann. Wenn man abends um 20 Uhr das letzte Mal gegessen hat, dann kann man am nächsten Tag um 12 Uhr bereits die erste Mahlzeit zu sich nehmen.

Zu diesem Thema finden sich mittlerweile sehr viele Beiträge im Internet. Hier ein sehr einfach gehaltener Beitrag:

Zusammenfassung

All diese Gesundheitstipps sind im Grunde nichts neues. Sie sind aber unsere wichtigsten Werkzeuge, um unseren Körper jetzt und zu jeder Zeit zu stärken und auf den jährlichen Kälteeinbruch vorzubereiten. Weshalb die Bundesregierung eher auf Vermummung und soziale Isolation setzt, eine Überwachungsapp für unglaublich viel Geld programmiert, die Wirtschaft nachhaltig beschädigt und Kinder für ihr Leben traumatisiert, anstatt uns diese wichtigen Gesundheitstipps ans Herz zu legen, ist mir ein absolutes Rätsel.

Wäre es nicht sinnvoller, Drogenverzicht, Fasten, Sport und gesunde Ernährung zu fördern, anstatt die Menschen zu verängstigen und die Gesellschaft zu spalten? Ist es wirklich Ausdruck einer schützenden Fürsorge, wenn die Regierung uns sehenden Auges in die nächsten Rezession führt, die zu Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Traumatisierung und psychischer Belastung führt? Ist es wirklich notwendig, die blutig erkämpften Freiheitsrechte gegen autoritäre Regulierungen einzutauschen, obwohl wir vergangenen Winter keine Übersterblichkeit hatten und auch jetzt noch keinen erheblichen Anstieg an Todesfällen verzeichnen können?

Findet für euch selbst die Antworten auf diese Fragen.


von Marco Lo Voi

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