Filmtipp: „Corona.Film – Prolog“

Wichtige Informationen

Im Artikel „1 Jahr Corona: Sind wir auf dem richtigen Weg?“ habe ich selbst bereits einen Rückblick über das vergangene Pandemie-Jahr geliefert. Auf zahlreichen anderen Kanälen und in diversen Video- und Dokumentationsbeiträgen haben auch andere Menschen eine Rückschau geliefert. Eine dieser Dokumentation möchte an dieser Stelle sehr empfehlen:

Corona.Film – prologue

Dieser Film zeigt in 77 Minuten essentielle Informationen, die in den großen Leitmedien leider selten Erwähnung gefunden haben. Aus meiner Sicht macht diese Dokumentation vor, wie investigativer Journalismus funktioniert. Allerdings sei angemerkt, dass diese Doku die Maßnahmen kritisch untersucht und Menschen zu Wort kommen lässt, die nicht mit dem Kurs der Politik einverstanden sind.

Der Film wurde von der Mediengruppe „Oval Media“ produziert, die bereits einige Filmpreise erhielt und derzeit auch den „Corona Untersuchungsausschuss“ medial begleitet. Eine der zentralen Personen der empfohlenen Doku ist Teil dieses außerparlamentarischen „Corona Ausschusses“, der sich relativ früh im Pandemie-Jahr 2020 gegründet und inzwischen 46. Sitzungen abgehalten hat, in denen Experten und Sachverständige aus verschiedensten Bereichen und Ländern ihre Erfahrungen, Meinungen und Expertise teilen.

Was der Film zeigt

In der Einleitung des Films wird Viviane Fischer, eine der Anwälte des Corona-Ausschusses vorgestellt. Anschließend wird gezeigt, wie Politik und reichweitenstarke Medien zunächst die alarmierenden Stimmen, die vor der Gefahr des Corona-Virus warnten und urplötzlich dann diejenigen, die für eine nüchterne Betrachtung der Sachlage plädierten als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichneten, während sie selbst eine 180°-Wendung in der Bewertung der Sachlage hinlegten.

Dann macht der Film das, was bereits vor etwa einem Jahr die Aufgabe der finanzstarken Medien gewesen wäre: sie ging den dramatischen Ereignissen in Bergamo (Norditalien) mit den schockierenden Bildern der Militärtransporte auf die Spur. Was sie an’s Licht bringen, ist wirklich unglaublich.

Ja, es gab die Toten. Und ja: es gab die Militärtransporte. Aber warum ausgerechnet das Militär anrückte, erzählt die Mitarbeiterin eines der besagten Bestattungsinstitute in diesem Film. Und noch viel wichtiger: wieso kam es in den Altenheimen zu einem derartigen Anstieg der Todeszahlen? Die Antwort ist noch viel gravierender, als die bloße Erklärung mit der Tödlichkeit des Virus.

Dann zeigt der Film auf, wie die Reaktionen der Verantwortlichen in den anderen Ländern Europas und der Welt ausfielen und was sich schließlich in den tatsächlichen Zahlen ausdrückte: Die Prognosen und Warnungen waren häufig mehr als übertrieben. Spätestens mit „Panik-Papier“ des Bundesinnenministeriums wissen wir, dass dies Teil der politischen Kommunikationsstrategie war.

Ein wichtiger Aspekt, der in der öffentlichen Kommunikation nach wie vor völlig unzureichend transportiert wird, ist der Umgang mit dem PCR Test. In der Doku wird gezeigt, wie ein solcher Test funktioniert, was der Erfinder dieses Verfahrens, der dafür den Nobelpreis erhielt, zum Verfahren selbst sagte und wie aussagekräftig er tatsächlich ist.

Schließlich kommen ein paar Kinder zu Wort, die ihr Gefühl bezüglich der Maske zum Ausdruck bringen. Anders als in den Ausschnitten, die in den Leitmedien präsentiert werden, sehen wir hier Kinder, die die Maske so gar nicht gut finden. Anschließend werden die Maßnahmen der Regierung besprochen und wie sich die Gesellschaft an der Befürwortung oder dem Widerstand gegen diese Maßnahmen aufspaltet. Abschließend geht die Dokumentation kurz auf die Impfkampagne ein, die die Gesellschaft noch tiefer zu spalten droht.

Der Untertitel des Films lautet „prologue“, weil es sich um den ersten Teil einer mehrteiligen Doku-Reihe handelt. Das Team von „oval Media“ wird noch weitere Videos dieser Art veröffentlichen.

Die andere Seite der Medaille

Man kann natürlich sagen, dass diese Dokumentation vor allem kritisch gegen die Maßnahmen berichtet. Das ist richtig. Man könnte ihr, wenn man absolut hinter dem Kurs der Politik und den Maßnahmen steht, auch Einseitigkeit vorwerfen. Allerdings sollte man sich diese Informationen, gerade wenn man hinter dem Kurs der Politik steht, ganz genau ansehen und in sich hineinhorchen, ob das Bild, das die Doku vermittelt, falsch ist oder vielleicht doch einige richtige Aspekte beinhaltet.

Ich glaube, diese Doku liefert wertvolle Puzzlestücke im Rahmen des Corona-Komplexes, das zu einem tieferen Verständnis beiträgt, egal wie man ideologisch zu den Ereignissen des letzten Jahres steht.

Ja, ich benutze das Wort „ideologisch“, weil häufig abseits der Fakten diskutiert und sich lediglich auf Einzelpersonen und deren Äußerungen gestürzt wird. Es werden Einzelfälle Überpauschalisiert und der Fokus immer auf kleine Rand- und Einzelphänomene gerichtet. Es wird oft noch nicht einmal versucht, das Gesamtbild darzustellen. Dies gilt sowohl für die Seite der Maßnahmengegner als auch der Maßnahmenbefürworter.

Verbreitet diese Doku, weil sie auf allen gängigen Plattformen wie Youtube [Edit: 15.04.2021 – mittlerweile ist die Doku auf der Plattform, die ich in der ersten Version des Artikels verlinkt habe gelöscht, dafür jedoch auf Youtube wieder verfügbar.] und Facebook bereits massiver Löschung unterliegt. Seht euch die Doku an und urteilt selbst, ob sie verboten werden sollte oder nicht.


von Marco Lo Voi

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