1 Jahr Corona: Sind wir auf dem richtigen Weg?

Wer hätte es ahnen können?

Tatsächlich, wir leben nun schon ein ganzes Jahr im Pandemie-Status. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass sich diese Sache so ziehen wird? Ich schätze, das haben nur die wenigsten kommen sehen.

Andererseits hat man bereits vor Jahren schon vor möglichen Pandemien dieser Art gewarnt. Die letzte modellhafte Übung fand bekanntlich wenige Monate vor dem Ausbruch des Corona-Virus statt. Diese international ausgerichtete Übung wurde „Event 201″ genannt.

Trotz Warnungen und Simulationen wie Event 201 haben es offensichtlich noch nicht einmal die reichen Industrienationen geschafft, sich auf eine Situation wie diese einzustellen. Wichtige Funktionäre haben die Corona-Pandemie zwar nicht kommen sehen, derlei Szenarien aber zumindest einmal detailliert durchgespielt. Zwar wusste die „einfache Bevölkerung“ nichts davon, aber die Entscheidungsträger hätten es durchaus ahnen können.

Die Normalität ist tot! Lang lebe die neue Normalität!

In diesem Beitrag lasse ich das vergangene Jahr nochmals Revue passieren und stelle dabei die provokante Frage, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Als spiritueller Mensch, der daran arbeitet, Veränderungen anzunehmen und sich nicht an Dinge, Personen und Situationen zu klammern, möchte ich der Vergangenheit nicht nachtrauern, da sie unwiederbringlich hinter uns liegt.

Dennoch ist es notwendig, Veränderungen und Entwicklungen genauestens zu betrachten und stets zu hinterfragen, ob wir richtig handeln und gehandelt haben. Was haben wir erreicht? Was tun wir gerade? Wo entwickeln wir uns hin? 

Die sichtbaren Schäden der Pandemie-Situation

Mittlerweile dürften es auch die letzten, die sehr lange an eine Rückkehr der Normalität glaubten, begriffen haben: Die Normalität, wie wir sie kannten, ist tot. Die Welt unterliegt derzeit einem Wandel, der sich nun auch vor unseren Augen manifestiert. Geschäfte, Clubs, Bars, kleine und mittlere Betriebe müssen schließen, weil sie die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung nicht mehr tragen konnten.

Die bekannte Sängerin und Julia Neigel engagiert sich seit einiger Zeit im Zuge der Corona-Pandemie für die gesamte Kulturbranche und vertritt die Anliegen der Künstlerschaft an höchster politischer Stelle. In dieser Gesprächsrunde berichtet sie davon, dass es mittlerweile sogar Suizide unter den Soloselbständigen Künstlern gibt, weil sie keine Perspektive mehr sehen.

Eine Freundin, die mit Familien aus ärmeren sozialen Schichten im Sozialamt einer größeren Stadt arbeitet, berichtete mir, dass Fälle häuslicher Gewalt in ihrer Wahrnehmung erheblich zugenommen haben. Eine andere Freundin, die eng mit verschiedenen Arbeitstätigen im Bereich Psychologie und Psychotherapie bei Jugendlichen und Kindern bekannt ist, erzählte mir, dass allgemein die Fälle psychisch auffälliger Kinder und vor allem die schweren Fälle ebenfalls stark zugenommen hätten. In Österreich hat der ORF über diese Überlastung bereits berichtet.

Während also bei uns die psychischen Krankheiten und die Gewalt in Folge der Corona-Maßnahmen zunahmen, was schlimm genug ist, schlagen diese Maßnahmen an anderen Orten noch härter ein: Die Deutsche Welle schreibt in einem Artikel dazu:

„UNICEF hat vor einer dramatischen weltweiten Zunahme der Mangelernährung unter kleinen Kindern als Folge der Corona-Krise gewarnt. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie könnten dazu führen, dass bis Ende des Jahres zusätzlich 6,7 Millionen kleine Kinder von akuter Mangelernährung betroffen seien, erklärte das UN-Kinderhilfswerk in New York. Es bestehe die Gefahr, dass dadurch monatlich bis zu 10.000 Kinder sterben könnten.“
(Quelle)

Natürlich seien auch die Personen erwähnt, die im Jahre 2020 infolge einer Corona-Erkrankung ihr Leben gelassen haben oder an den Spätfolgen leiden. Diese gibt es in Deutschland als auch in der ganzen Welt. Außerdem seien auch die Personen genannt, die infolge einer Impfung verstorben sind oder an deren Folgen leiden. 

Nichtsdestotrotz kann keineswegs von einer existenziellen Bedrohung für die gesamte Menschheit gesprochen werden, da im Jahre 2020 die Weltbevölkerung um ca. 80 Millionen Menschen gewachsen ist. Schenkt man dieser Graphik glauben, so ist die sogar die Gruppe der „Vulnerablen“ trotz einjähriger Pandemie gewachsen. Bisher haben sich also zumindest die Zombieapokalypse-Szenarien nicht bewahrheitet.

Die unsichtbaren Schäden der Pandemie-Situation

Neben den jetzt schon deutlich sichtbaren Schäden der Pandemie-Situation gibt es meines Erachtens zahlreiche „unsichtbare“ Schäden, deren Umfang und Schwere nicht mit kalten Zahlen und nackten Statistiken darzustellen sind. 

Allem voran sei die soziale Spaltung genannt, die sich von der Makroebene in Form von Protest- und Parteibewegungen bis hin zu der Mikroebene in den Familien ziehen kann. Die Demonstrationen und Proteste gegen die Pandemie-Politik nehmen weltweit weiter zu. Die subjektiven Wahrnehmungswelten, die durch den unterschiedlichen Informationsstand, den die einzelnen Menschen haben, driften dieser Tage derart auseinander, dass die Grundlage einer vernünftigen Diskussion immer dünner zu werden droht.

Die Auswüchse in den Glaubensvorstellungen gehen immer stärker in die Extreme: manche Menschen legen sich eine FFP-Maske an, sobald vor die Haustüre treten oder gehen überhaupt nicht mehr raus. Andere glauben bis heute nicht wirklich an die Existenz einer Pandemie-Situation. Ich gehöre weder zu dem einen noch zu dem anderen Lager. Ich denke sogar, dass das nur der kleinste Teil der Gesellschaft zu diesen Extremen gehört. Zwischen diesen beiden Polen gibt es unzählige Graustufen, die sich aus den verschiedenen individuellen Erfahrungen ergeben.

Manche kennen bis heute keinen einzigen Menschen, der wirklich krank war und einen positiven Test hatte. Andere haben schon mehrere Menschen infolge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung verloren, die mit dem SARS-CoV-2-Virus in Verbindung gebracht wird oder waren sogar selbst erkrankt. Sobald die Gefahr real wird und in’s eigene Leben tritt, bewertet man die Situation oft gänzlich anders. 

Genau so wie sich ein Mensch anders mit seinem Körper und seiner Gesundheit, dem Wert des Lebens und dem Thema Tod auseinandersetzt, wenn ein Familienmitglied beispielsweise an Krebs erkrankt, bewertet man die Pandemie-Situation schlagartig anders, wenn die Gefahren des Virus in den eigenen Wahrnehmungskreis gelangt.

Ich selbst kenne ebenfalls niemanden, der wirklich ernsthaft an Corona erkrankt ist, weshalb sich die Angst vor dem Virus selbst in Grenzen hält. Meine Angst begründet sich eher in den Entwicklungen, die die Bekämpfungsstrategien mit sich bringen. 

Eule

Wo die Meinungen zur Pandemie nicht in Konfrontation geraten, da herrscht stets zumindest eine Angespanntheit in jeder sozialen Interaktion mit Fremden: wie ängstlich oder locker ist mein gegenüber? Kann ich ihm oder ihr die Hand geben? Wie nah darf ich mich der Person annähern? Soll ich der alten Dame, die gerade mit ihrem Rollator an einer Treppe verzweifelt, helfen, oder fürchtet sie sich vor fremden, potentiellen Virusträgern?  Was kann ich sagen, ohne von der anderen Person in eine bestimmte Schublade gesteckt zu werden?

Häufig, wenn ich Gespräche über die Themen „Impfen“, „Testen“, oder Corona im allgemeinen mitbekomme und dort Aussagen und Dinge fallen, die aus meiner Sicht jeglicher Beweiskraft entbehren, so verzichte ich meistens darauf, in eine Konfrontation zu gehen, obwohl es aus meiner Sicht eigentlich notwendig wäre, gerade über diese Themen zu diskutieren. Allerdings habe ich mittlerweile erkannt, dass die Kluft zwischen den Erfahrungswelten derart tief ist, dass solch ein solches Gespräch meist wenig zielführend verläuft.

Ein weiterer Punkt, der mir persönlich die meisten Sorgen bereitet, ist die sich extrem verschärfende Entfremdung des Menschen von seiner Mitwelt. Schon lange schreibe ich darüber, dass der Mensch sich immer stärker von der Natur abwendet und sie nicht nur aktiv zerstört sondern sich auch gedanklich immer mehr von ihr abkoppelt.

Baum mit Stadt in der Krone

Für mich zeugt es von einer immensen Widersprüchlichkeit, wenn wir derzeit immer häufiger von einer grünen und nachhaltigen Zukunft reden und dafür nicht mehr Erdöl aus der Erde saugen wollen, sondern die Erde nun immer großflächiger aufreißen, um die seltenen Baustoffe für die Unmengen an Akkus und Batterien zu schürfen, ohne die E-Mobilität und Digitalisierung nicht möglich sind. 

Natürlich bin ich gegen von Abgas verpestete Innenstädte, unnötig große Autos, brüllende Motoren und rauchende Kohlekraftwerke. Während aber hier demonstriert wird, dass in Deutschland der Braun- und Steinkohle-Abbau gestoppt werden soll, fördert jeder von uns mit jedem Elektroartikel vom Smartphone bis zum E-Bike den Raubbau seltener Erden in afrikanischen Ländern. Wir wollen keine stinkende Industrie, also verlagern wir die Schonsteine und die Naturzerstörung ins Ausland, wo wir es nicht sehen müssen. Gleichzeitig waschen wir unsere Hände in ökologischer und grüner Unschuld.

Hände

Damit nicht genug: derzeit fluten wir unsere Mitwelt mit Wegwerf-Masken und Schnelltests, füttern korrupte Pharmakonzerne, deren ihre Chemie-Abfälle vermutlich auch nicht die ökologischsten sind und versuchen, Viren und Bakterien, die viel älter als der Mensch selbst sind und an seiner Entstehung mitbeteiligt waren, zu bekämpfen, weg zu desinfizieren und zerstören damit die zahlreichen kleinen Helfer, die eine funktionierende Biosphäre erst ermöglichen.

Wie kann man ernsthaft „Digitalisierung“, „Wachstum“, „Home-Office“ und „Umweltschutz“ gleichzeitig fordern? Kann mir jemand erklären, wie eine dauerhafte Nutzung von Einweg-Masken und Desinfektionsmittel, noch mehr Elektroschrott bei steigender Bevölkerungszahl und Wirtschaftswachstum mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ zusammengehen? Glaubt ihr wirklich, wenn jeder von euch einen Bus kauft anstatt das Flugzeug zu nehmen, um in den Urlaub zu fahren, dass ihr dann „öko“ seid? 

Wer Digitalisierung UND einen einen grünen Planeten fordert, der wünscht sich aus meiner Sicht eine Eier legende Wollmilchsau und hat nur wenig Verständnis für die globalen Zusammenhänge.

Eine düstere Perspektive

Es geht noch weiter: Wir tragen mit der Impfung den Kampf gegen die Natur nun sogar in unseren Körper. Niemand weiß, was dieser Kampf in unserem Körper mit dem Wunderwerk „Organismus Mensch“ anrichtet. Wir probieren es einfach aus.

Es werden Forderungen laut, jedes Kind von der Schule aus mit Technik zu versorgen, wöchentliche Selbsttests durchführen zu lassen und „social distancing“ als eine moralische Pflicht anzuerziehen. Es geht mir hierbei nicht darum, dass man den Kindern beibringt, wie man sich die Hände wäscht. Dagegen hat glaube ich niemand etwas. Es geht dabei um die Idee, den Menschen als Träger potentiell gefährlicher Mikroben zu bezeichnen. Damit wird in Zukunft eine Generation hervorgebracht, deren natürliches Immunsystem immer weiter degeneriert und immer stärker in Abhängigkeit von pharmazeutischen Präparaten und Hilfsmitteln gerät.

Wie bei dem Thema „Atomenergie“ handelt der Mensch aus meiner Sicht wieder katastrophal kurzsichtig. Wir sehen die Bedrohung „Corona“ und fluten die Welt mit Angst durch die Medien, die psychologische Folgeschäden über Generationen hinweg haben wird, fluten die Welt mit Masken, Spritzen und Reinigungsmitteln und fluten sie mit ungetesteten Impfstoffen. 

Derzeit werden die Warnungen immer lauter, dass neben den natürlichen Mutationen, die ein Virus immer durchläuft, weitere, sogenannte „Fluchtmutanten“ durch den großen „Impfdruck“ künstlich gefördert werden. In einer Pressekonferenz hat der Chef des RKI Wiehler selbst gesagt, dass breite Impfungen Mutationen fördern. Ein besonders alarmierendes Interview mit einem ehemaligen GAVI-Mitarbeiter ist kürzlich veröffentlicht worden. 

Dr. Geert Vanden Bossche ist ein Impf-Experte, der lange Jahre für verschiedene Impfprogramme tätig war und mithalf, verschiedene Impfungen zu lancieren und zu verbreiten. In diesem Interview erklärt er detailliert, weshalb er nicht grundsätzlich gegen Impfungen sei, eine flächendeckende Massenimpfung allerdings noch gefährlichere Virusvarianten erzeugen könnte. 

Virologist: ‘We Are Going to Pay Huge Price’ for COVID Mass Vaccination Campaign

Könnte es also sein, dass wir mit den Maßnahmen, die die Pandemie bekämpfen sollte, sie sogar befeuern? Züchten wir mit den Impfungen eigenhändig den „Super Virus“?

Israel gilt derzeit als Vorreiter mit der Impfkampagne:

(Quelle)

Wie sind die Auswirkungen?
(Quelle)

Wo stehen wir derzeit?

Abschließend möchte ich euch den Status quo der Pandemie für dieses Jahr zeigen. Im Folgenden führe ich Graphiken der Website „Our World in Data“ an. Dabei habe ich mich auf die Länder „Deutschland“, „England“, „Schweden“, „Italien“ und die „USA“ beschränkt, um die Graphiken übersichtlich zu halten. Beachtet bei den einzelnen Graphiken auch die Erklärungen auf der rechten Seite. Sie sind wichtig für das Verständnis der einzelnen Angaben. 

In diesem Videobeitrag habe ich gezeigt, wie man mit der Website „Our World in Data“ umgeht und wie nützlich sie ist, um uns einen weltweiten Überblick zu verschaffen.:

In dieser Graphik sehen wir die prozentuale Angabe der positiven Testergebnisse aller Tests im Zeitraum 01.01.21 bis 18.03.21. Die Website zitiert die WHO und sagt, dass bei einer Positivrate von 5% die Pandemie „unter Kontrolle“ sei. 

In dieser Graphik sehen wir die Anzahl der durchgeführten Tests pro Tag desselben Zeitraums. Die Website merkt an, dass manche Länder die Anzahl der getesteten Personen angibt, andere die effektive Anzahl aller durchgeführten Tests. Manche Personen lassen sich ja mehrfach testen.

Diese Graphik zeigt, wie viele Tests durchgeführt werden mussten, um einen positiven Fall zu identifizieren. Eine steigende Kurve spricht also tendenziell für eine Entspannung der Lage.

Die obenstehenden Graphiken könnt ihr finden, indem ihr den Titel der Graphiken bei Suchleiste auf „our world in data“ eintippt. Bei jeder Graphik kann man verschiedene Ansichtsmodi wählen und alle Länder in die Graphik aufnehmen, die Zahlen zur Verfügung gestellt haben. Nehmt euch Zeit und spielt selbst mit den Graphiken der Website herum, es lohnt sich. Wie die obigen Graphiken zu bewerten sind, überlasse ich dem Leser oder der Leserin allerdings selbst. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich selbständig mit den wichtigen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Fazit: Sind wir auf dem richtigen Weg?

Aus meiner persönlichen Sicht wird das Thema „Tod“ nach wie vor nicht in seiner Gänze betrachtet. Geht es denn eigentlich nicht darum? Geht es nicht darum, möglichst viele Menschen vor dem „Tod“ zu retten? Vor fast einem Jahr hat man von der Überlastung des Gesundheitssektors, von „flatten the curve“ geredet. Heute spricht man nur noch darüber, wer als nächster zur Impfung darf, wer sich impfen soll, was mit einer Impfung einhergeht und welche Freiheiten daraus erwachsen. 

Wir haben Todesangst, obwohl der Tod essentieller und unabwendbarer Teil der Lebens ist. Wir versuchen nicht, den Menschen ihren Weg, den sie ohnehin gehen müssen, möglichst zu erleichtern, sondern tun derzeit alles, um ihn so lange wie möglich zu machen. Ob dieser Weg, mit Masken, Spritzen, Pillen und in Isolation dann besonders schön ist, scheint völlig zweitrangig zu sein. Er soll vor allem lang sein. Lang und länger. 

Ich erinnere mich wie heute an die Worte meiner Großmutter, die mir mit Anfang 80 während den zahlreichen Spaziergängen immer wieder sagte, sie hoffe, dass sie bald umfalle, keine Schmerzen habe und einfach friedliche gehen könne. Dabei führte sie damals noch ein schönes Leben im Kreise der Familie, wohlbehütet und bei relativ guter Gesundheit. Schließlich wurde sie in den darauf folgenden 10 Jahren immer gebrechlicher, sah es als entwürdigend an, mit dem Rollator zu gehen, litt sichtlich unter ihrem immer schlechter werdenden Gedächtnis und war entsetzt, als sie immer wieder feststellte, dass sie für eine gewisse Zeit ihre eigenen Töchter nicht mehr erkannte hatte.

Der Tiefpunkt war die Überweisung in ein Pflegeheim, weil meine Tante nicht mehr in der Lage war, sie ausreichend zu versorgen. Nach kurzer Zeit im Pflegeheim verstarb sie schließlich. 

Meine Oma hat mich viel über das Leben und den Tod gelehrt. Sie hatte eine extreme Verbundenheit zu der Natur und sah in ihr ein Wunder, dem sie angehörte. Diese Verbundenheit, diese Gewissheit um die Vergänglichkeit, die man in der Natur jeden Tag und jedes Jahr beobachten kann, hat ihr die Angst vor dem Tod bereits viele Jahre vor ihrem tatsächlichen Ableben genommen

Meines Erachtens sollten wir den Menschen in seiner Natur stärken. Dies schließt die Gewissheit ein, irgendwann sterben zu müssen. Derzeit sehe ich aber eine immer stärkere Anhaftung an das „Überleben“, denn leben in Isolation, Angst und Unfreiheit kann man beim besten Willen nicht „Leben“ nennen. 

Wenn Menschen sich dennoch besser fühlen, wenn sie eine Maske oder eine Scheibe vor dem Gesicht haben, dann sei es so. Dies jedoch auch von den Menschen zu verlangen, denen es wirklich geistig und oder psychisch schadet, halte ich für ein Verbrechen an die Natur des Menschen. Damit leugne ich nicht die Existenz einer möglichen Virus-Gefahr sondern sehe sie als inhärenter Teil des Lebens an.

Im Prinzip sehe ich in dem Umgang mit dem Corona-Virus nur die logische Konsequenz der menschlichen Entwicklung, die aus meiner Sicht seit langer Zeit schon in eine falsche Richtung läuft. Wir sollten uns meines Erachtens nicht an das Leben klammern sondern unsere Zeit, die uns auf der Erde geschenkt wurde, möglichst frei, unbeschwert und erfüllt verleben.

Jede und jeder nach seinem Wesen! 


von Marco Lo Voi

3 Antworten auf “1 Jahr Corona: Sind wir auf dem richtigen Weg?”

  1. Lieber Marco, das kann ich wie immer voll unterschreiben! Leider sind aber die Masken und das Impfen so politisiert worden, dass Menschen es alleine schon als Bedrohung für sich wahrnehmen, wenn andere (ohne Maske) ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen und gegen die Maskenpflicht und die mehr oder weniger „freiwillige“ Impfung demonstrieren. In den ö.r. Medien wird halt immer wieder verbreitet, dass diese Masken einen wahnsinnig tollen Schutz böten – und dass es gefährlich für alle sei, wenn Menschen ohne zusammen träfen. Dass es dafür wenig wissenschaftliche Evidenz gibt (insbesondere über reine Laborversuche hinausgehende Evidenz), wird nicht wahrgenommen. Kann man vielleicht auch nicht wahrnehmen, wenn die eigene Hoffnung eben auf Masken und Impfen liegt. Die Kluft ist so groß – und sie wird ja auch bewusst immer weiter geschürt, dass es schon echt frustrierend ist. Herzliche Grüße
    Maren

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    1. Hallo Maren,

      wie immer freut es mich von dir zu lesen! Die Politisierung der Maßnahmen ist natürlich eine Tatsache, die Diskussionen nicht wirklich erleichtert.
      Wie bei so vielen Dingen müsste zunächst ein Bewusstsein geschaffen werden, dass Medien, egal ob öffentlich-rechtliche, private Leitmedien oder freie Medien immer eine bestimmte Perspektive vermitteln. Hat man nur eine dieser Perspektiven, sieht man eben weniger. Leider ist ein bestimmter Medienkonsum ja schon politisiert, weshalb eine unvoreingenommene Meinungsbildung an sich unmöglich scheint. Dazu kommt natürlich die immense Ablenkung durch Alltagssorgen, Unterhaltungsprogramm und Genussmitteln/Drogen.
      Angesichts dieser Mischung scheint jede Mühe vergebens.
      Allerdings habe ich die Befürchtung, dass wir erst vor den größten Nöten stehen, weshalb wir weiterhin versuchen sollten, eine alternative Perspektive aufzuzeigen.

      Liebe Grüße,
      Marco

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