Bist du geimpft? Informationen und Hinweise zur Impfdebatte

Eine drohende Zwei-Klassen-Gesellschaft

Im vergangenen Jahr haben wir erlebt, wie Menschen mit unterschiedlichen Meinungen durch mediales Anfeuern verstärkt gegeneinander aufgehetzt wurden. Nun vollzieht sich der nächste Schritt einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung, die nun auch an die körperliche Substanz geht. Dabei spreche ich von der Impfentscheidung, die zunehmend durch äußerliche Bedrängnis von einem „Impfangebot“ zu einer „Impfpflicht“ transformiert wird. Dabei werden verschiedene Wege bemüht, um aus der vorgeblich noch so „freien“ Impfentscheidung schrittweise einen „Impfzwang“ zu formen.

Das politisch-mediale Spiel mit den Begriffen „Impfverweigerer“, „Impfangebot“, „Impfdruck“ und so weiter soll von Wörtern wie „Impfzwang“ ablenken. Doch in diesem Beitrag soll vorrangig nicht um Begrifflichkeiten gehen. In diesem Artikel möchte ich einige Hinweise und Informationen liefern, die sowohl Menschen, die kritisch gegenüber den bisher verfügbaren Corona-Impfstoffen sind, als auch Menschen, die sich bereits für einen der zur Auswahl stehenden Impfstoffe entschieden haben.

Ich habe bewusst nicht „zugelassene“ Impfstoffe geschrieben, weil jeder der verfügbaren Impfstoffe lediglich eine im „rollenden Verfahren“ erteilte „Notfallzulassung“ erhalten hat, die jederzeit wieder zurückgenommen werden kann, unter anderem weil Langzeitstudien, die jedes pharmazeutische Präparat vorweisen muss, logischerweise noch nicht vorliegen können, da die sowohl die Impfstoffe an sich als auch die zugrundeliegenden Verfahren „mRNA“ und die Vektortechnologie noch nie über einen längeren Zeitraum angewendet wurden. Dennoch hat die EMA die Anwendung verschiedener Impfstoffe bewilligt. Weitere Verfahren laufen bereits.

In diesem Beitrag wird von einem Entwicklungszeitraum für bisherige Impfstoffe von 15 bis 20 Jahren gesprochen, der angeblich für neue Verfahren nicht mehr gelte, auch wenn eine nähere Erläuterung ausbleibt. Als Laie würde ich allerdings behaupten, dass sich gerade neuartige Verfahren zunächst bewähren müssen, um als sicher und wirkungsvoll zu gelten.

Ich möchte in diesem Artikel die einzelnen Argumente, mit denen man bei der Impfentscheidung konfrontiert wird, etwas näher beleuchten und mit einigen Hinweisen ergänzen. Diese Hinweise sollen an und für sich weder für noch gegen eine Impfentscheidung argumentieren. Sie sollen lediglich der einzelnen Person weitere Informationen für ihre persönliche Entscheidung an die Hand geben. Meines Erachtens sollte es jeder und jedem selbst überlassen sein, ob er oder sie sich diesem medizinischen Eingriff unterzieht.

„Du musst dich impfen lassen, um andere zu schützen.“

Das Hauptargument für eine Impfung ist der Aspekt der Infektiosität. Sind Geimpfte wirklich weniger ansteckend als Ungeimpfte? Sehen wir uns zunächst einige Zahlen der Länder mit einer hohen Impfquote an, um an den Zahlen der Neuinfektionen ablesen zu können, ob ein hoher Anteil an geimpften Personen zugleich eine sinkende Infektionsrate bedeutet.

In diesem Zusammenhang habe ich immer wieder darauf hingewiesen, dass „Infektionen“ nach wie vor mit „positiven Testungen“ gleichgesetzt werden. Meines Erachtens ist das unzulässig, weil zum einen vor allem bei Schnelltest immer wieder „Falschpositive“ auftreten. Bei PCR-Tests ist vor allem der CT-Wert ausschlaggebend dafür, wie wahrscheinlich ein positives Testergebnis ist. Lediglich bis zu einem Schwellenwert von 25 Zyklen kann man tatsächlich von einer Infektion im Sinne einer Erkrankung sprechen. Bei höheren Zyklenzahlen wird das Probenmaterial so vervielfältigt, dass selbst unbedeutende RNA-Mengen zu einem positives Testergebnis führen können.

In der nachfolgenden Galerie habe ich die Länder aufgeführt, die nach den Daten von „Our World in Data“ die höchsten Impfquoten aufweisen. Zum Vergleich habe ich die Zahlen von Deutschland mit in die Graphiken aufgenommen. Insgesamt enthält die Galerie drei Graphiken, in denen die Länder Seychellen, Israel, Malta und Deutschland miteinander verglichen werden.

In Bild 1 sehen wir die Impfquoten der einzelnen Länder. Malta hat mit 91% die höchste Quote an vollständig Geimpften. Deutschland ist mit 58% auf dem vierten Platz.

Bild 2 zeigt den 7-Tage-Durchschnitt der Neuinfektionen (positiven Tests) pro 1 Million Einwohner. Israel liegt derzeit mit 807,7 Neuinfektionen auf Platz 1. Dies entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 80. Deutschland ist mit 77,6 Neuinfektionen auf dem 4 Platz. Dies entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 7,76.

Bild 3 zeigt den 7-Tage-Durschnitt der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion pro 1 Million Einwohner. Hier liegen die Seychellen mit 4,36 auf Platz 1 und Deutschland mit 0,19 auf Platz 4.

Bild 4 zeigt den 7 Tage-Durchschnitt der durchgeführten Test. Seychellen liefert hierzu keine Daten, weshalb Israel mit 14,96 Tests pro 1000 Einwohner auf Platz 1 und Deutschland mit 0,95 Tests pro 1000 Einwohner auf Platz 3 liegt.

So viel zu einigen exemplarischen Daten. In jüngster Zeit wurden auch diverse Untersuchungen durchgeführt, inwiefern die Infektiosität durch eine Impfung gesenkt wird. Wie es in „der Wissenschaft“ üblich ist, ermöglicht erst eine größere Anzahl an durchgeführten Studien einen wirklichen Einblick in die tatsächliche Realität, da unterschiedliche Studien zum selben Thema immer wieder auf unterschiedliche Ergebnisse kommen. Dies ist nichts Außergewöhnliches, weil bei jeder Studie eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle spielen, die häufig erst im Laufe der Untersuchung erkannt werden.

Außerdem arbeiten die einzelnen Studien immer wieder mit neuen Stichproben. Zudem variiert die Stichprobengröße je nach Forschungsansatz. Manche Studien arbeiten mit einer sehr großen Stichprobe (quantitativ). Andere arbeiten mit einer sorgfältig überdachten und überschaubaren Stichprobengröße (qualitativ). Der Zeitfaktor ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Hierbei unterscheidet man in Querschnittstudien (kurzer Zeitraum/punktuelle Betrachtung) und Längsschnittstudien (langer Zeitraum/viele Betrachtungen).

Am 19. August wurde eine Studie in England veröffentlicht, die bereits im März 2021 vorveröffentlicht wurde, weshalb die verarbeiteten Daten aus einem Zeitraum vor der Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus stammen. In dieser Studie fanden die Forscher heraus, dass eine Impfung die Wahrscheinlichkeit, nach der Impfung andere anzustecken, um 30% reduziert, was sie als statistisch signifikant auswiesen. Bei den Zahlen bezüglich Hospitalisierungen ergab sich keine Signifikanz.

Mit dem Auftreten der Delta-Variante scheint sich die Lage aber bereits zu drehen. Eine vorveröffentlichte Studie aus Wisconsin (USA) hat folgendes gemeldet:
„Using PCR threshold cycle (Ct) data from a single large contract laboratory, we show that individuals in Wisconsin, USA had similar viral loads in nasal swabs, irrespective of vaccine status, during a time of high and increasing prevalence of the Delta variant.“
Übersetzung:
„Anhand von PCR-Schwellenwert-Zyklusdaten (Ct) aus einem einzigen großen Vertragslabor zeigen wir, dass Personen in Wisconsin, USA, während einer Zeit hoher und steigender Prävalenz der Delta-Variante ähnliche Viruslasten in Nasenabstrichen aufwiesen, unabhängig vom Impfstatus.“

In dieser am 4. August 2021 vorveröffentlichten englischen Studie wird wiederum gezeigt, dass von den untersuchten Nasenabstrichen bei Ungeimpften 1,21% und bei Geimpften 0,40% positiv getestet wurden. Hier zeigt sich also, dass unterschiedliche Studien zum selben Thema dennoch auf völlig gegensätzliche Ergebnisse kommen können.

Menschen, die sich gegen eine Impfung entscheiden, weil sie sich ja bei fehlender Symptomatik als „gesund“ bezeichnen, wird gerne entgegen gehalten, es gäbe ja auch „asymptomatische“ Übertragungen. Hierzu wurden in China mehrere Studien durchgeführt, die genau dieser Frage nachgegangen sind.

Unter anderem wurden im berühmten Wuhan alle Bewohner aufgefordert, sich nach den vollzogenen Maßnahmen nochmals zu testen. Insgesamt haben über 9 Millionen an der Studie teilgenommen. Darunter fanden die Wissenschaftler angeblich nur 300 positive Fälle, die allesamt asymptomatisch waren. Diese Fälle wurden sehr genau beobachtet und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass kein einziger Fall zu einer weiteren Infektion der Kontaktpersonen geführt hat. Diese Studie stammt vom November letzten Jahres und wurde in einer Folgeanalyse am 4. August 2021 nochmals statistisch untersucht. Die Autorinnen und Autoren kamen zu folgendem Ergebnis:

„We propose that a certain false positive rate may exist if large-scale nucleic acid screening tests for asymptomatic cases are conducted in common communities with a low incidence rate. Despite adopting relatively high-sensitivity, high-specificity detection kits, we estimated a very low prevalence of COVID-19 infections, ranging from 10−6 to 10−4 in both Wuhan City and the Chinese Mainland. Thus, the prevalence rate of asymptomatic infections in China had been at a very low level. Furthermore, given the lower prevalence of the infection, close examination of the data for false positive results is necessary to minimize social and economic impacts.“

Übersetzung:
„Wir gehen davon aus, dass eine gewisse Falsch-Positiv-Rate bestehen kann, wenn groß angelegte Nukleinsäure-Screening-Tests für asymptomatische Fälle in Gemeinden mit einer niedrigen Inzidenzrate durchgeführt werden. Trotz der Verwendung von Nachweissystemen mit relativ hoher Empfindlichkeit und Spezifität schätzten wir die Prävalenz von COVID-19-Infektionen auf 10-6 bis 10-4 sowohl in Wuhan City als auch auf dem chinesischen Festland. Die Prävalenzrate der asymptomatischen Infektionen in China war also sehr niedrig. Angesichts der geringen Prävalenz der Infektion ist eine genaue Prüfung der Daten auf falsch-positive Ergebnisse erforderlich, um die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren.“

Wir sehen also: Es besteht hinsichtlich der Frage nach der Infektiosität weiterhin Forschungsbedarf. Aus meiner Sicht kann angesichts der widerstreitenden Ergebnisse noch keine eindeutige Aussage hinsichtlich einer großen infektiositätssenkenden Wirkung der Impfstoffe getroffen werden. Mit dem Auftreten neuer Virusvarianten scheint sich die festgestellte Wirkung noch weiter zu relativieren.

„Du musst dich impfen lassen, um dich selbst zu schützen.“

Die sogenannte „sterile Immunität“ ist also längst vom Tisch. Während zu Beginn der Impfkampagne die Hoffnung geschürt wurde, Geimpfte könnten völlig aus der Infektionskette heraustreten, scheinen Auffrischungsimpfungen und weitere Impfdosen in der nahen Zukunft die wahrscheinlichere Aussicht zu sein. Es bedarf also weiterer Impfstoffforschung, um mit neuen „Updates“ der Mutationsgeschwindigkeit des Virus beizukommen. Wir befinden uns also in einem Wettlauf mit dem Corona-Virus.

Das nächste Argument, das bei einer Impfentscheidung bedacht werden sollte, ist der persönliche Schutz im Falle einer tatsächlichen Covid-Erkrankung. In den Medien tauchen derzeit Berichte auf, dass in Ländern mit hohen Impfquoten dennoch eine hohe Sterblichkeit bestünde. OE24 titelt am 13. Juli 2021 „Trotz Impf-Rekord: Corona-Zahlen in Israel explodieren„. Ein Blick auf unsere Vergleichsländer zeigt folgende Graphik. Im folgenden Bild sehen wir den 7-Tage-Durchschnitt des Anteils der im Zusammenhang mit Covid Gestorbenen. Wir sehen Malta auf Platz 1 mit einem Anteil von 1,33%, während Israel auf Platz 4 mit 0,47% liegt. Wenn wir auf die Bildergalerie weiter oben gucken, sehen wir jedoch, dass die Impfquote Maltas bei über 92% liegt.

Ich kann immer wieder nur darauf hinweisen, sich selbst ein Bild von den Zahlen zu machen und nicht meiner subjektiven Auswahl der Vergleichsländer zu vertrauen. In diesem Video habe ich gezeigt, wie man „Our World in data“ selbständig bedienen kann.

Hier sollte sich also jede und jeder für sich überlegen, in welcher Lebenssituation er oder sie steckt und ob die Wirksamkeit der Impfung überzeugend ist. Ohnehin kann es doch anderen Leuten egal sein, ob ihr das Risiko eines schweren oder gar tödlichen Verlaufs in Kauf nehmt, wenn ihr euch gegen eine Impfung entscheidet. Wie kann eine andere Person deine eigene Gesundheit als Argument gegen dich in diese Diskussion anführen? Dieselbe Heftigkeit sollte dann auch über den Konsum von Fast-Food, Industriezucker, Alkohol und Tabak geführt werden, an denen jährlich viele Tausend Menschen versterben oder das Gesundheitssystem belasten.

Bäume

„Du musst dich impfen lassen, sonst hast du kein Leben mehr.“

Wenn nun also die Frage der Infektiosität nach wie vor Klärungsbedarf hat und mir noch niemand glaubhaft erläutern konnte, warum eine geimpfte Person nun „besser“ als eine negativ getestete Person ist und einfach „nur“ gesunde Menschen nicht im 3G-Schema berücksichtigt werden, zumal die asymptomatische Übertragung nach Stand der Forschung eher unwahrscheinlich ist, wie kann dann ein Verbot zur Ausübung bestimmter Arbeiten oder dem Betreten bestimmter Bereiche gerechtfertigt sein?

Trotz dieser vielen Fragezeichen haben Länder wie Italien, Frankreich und Österreich bereits den „Grünen Pass“ eingeführt und teilweise Verbote für Veranstaltungen oder gar Berufe ausgesprochen, was teils zu großen und anhaltenden Demonstrationen führte.

Bei einer Hygiene-Schulung im Zuge meines Praktikums im Krankenpflege-Bereich habe ich gelernt, dass die Infektiologen im Hause, in welchem ich mein Praktikum absolviere, von einer generellen FFP2-Maskenpflicht abgeraten haben. Das Basishygiene-Konzept, das auch vor Corona im Krankenpflege-Bereich galt, wurde vom Infektiologen, der die Schulung leitete, als „völlig ausreichend“ in der Infektionsprävention mit Sars-CoV-2 beschrieben.

Lediglich bei engem Patienten-Kontakt (ca. 15cm-50cm) über einen Zeitraum von 10-15 Minuten in geschlossenen Räumen ist es sinnvoll, bei einem Infektionsverdacht eine FFP2-Maske zu tragen. Diese filtert das Virus jedoch nicht, sondern erzeugt sogar eine Magnetwirkung auf Viren, sodass die Maske die Virusausscheidung des Trägers abmildert und die ankommenden Viren auf der Maske bindet. Damit wird die Maske selbst zum Virusträger und sollte ordnungsgemäß nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. In jedem anderen Fall sei das Tragen einer Maske vor allem über einen langen Zeitraum eher kontraproduktiv. Das Tragen einer OP-Maske (FFP 1) verhindert lediglich Speichelflug, während Aerosole fast ungehindert durch dringen.

Ende März hat das RKI zudem eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wo eine „Infektion“ zu einem positiven Testergebnisse geführt hat.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Apr_2021/2021-04-06-de.pdf?__blob=publicationFile
Seite 13

In privaten Haushalten, in welchem der Kontakt für gewöhnlich am engsten ist, findet auch am meisten „Infektionsgeschehen“ statt. Interessanterweise sind „Schulen“ in der Graphik gar nicht enthalten. Auch „Verkehrsmittel“, „Kindergärten“ und Horte“ scheinen keine große Rolle zu spielen. Krankenhäuser als „Hotspots“ schlechthin scheinen ebenfalls nicht überproportional beizutragen. Alten- und Pflegeheime, in denen die Risikogruppen anzutreffen sind, weisen allerdings hohe Zahlen auf, was angesichts der Teststrategie und schwächeren Immunität der Bewohnerinnen und Bewohner naheliegend ist. Aus dieser Graphik geht allerdings nicht hervor, welche dieser Fälle auch tatsächlich symptomatisch oder gar tödlich verlaufen ist.

„Warum willst du nicht impfen lassen? Bist du Impfverweigerer?“

Immer wieder wird in die Diskussion zudem das über mehr als ein Jahr aufgebaute Bild der sogenannten „Querdenker“ ins Feld geführt. Hierbei geht die Assoziationskette von Menschen, die sich noch nicht haben impfen lassen, über den Begriff „Impfverweigerer“ zu den Begriffen „Querdenker“, der wiederum ein ganzes Assoziationsnetzwerk aktiviert, in welchem Begriffe von „Verschwörungstheoretiker“, „Esoteriker“, „Verschwörungsmystiker“ bis hin zu „Nazis“ und „Faschisten“ alles mit dabei ist. Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang äußerst selten gegendert.

Selbst wenn man sich sogar für eine Impfung entscheidet, aber dennoch kritisch zum Maßnahmenkurs steht, läuft man bereits Gefahr, in diese große Schublade eingeordnet zu werden. So wird ein Mensch, der angesichts der noch fragwürdigen Effektivität der Impfungen und der noch völlig unbekannten Langzeitfolgen, noch nicht bereit ist, diesen Handel einzugehen, über drei Ecken zum Rechtsradikalen. Kritikerinnen und Kritiker des anhaltenden Maßnahmenkurses werden als „verfassungsrelevante Delegitimierung des Staates“ bezeichnet und teilweise vom BND überwacht. Dies nenne ich ein verpestetes Diskussionsklima und eine sehr gefährliche Entwicklung der demokratischen Grundordnung, das sich fernab jeglicher Vernunft bewegt.

Schlusskommentar

Mich persönlich schmerzt es, wenn mit einer solchen Gewissheit über all diese Dinge gesprochen wird, obwohl vieles noch so unklar ist. Inzwischen wird beispielsweise Astra-Zeneca nicht mehr verimpft, weil bereits in kurzer Zeit aufgetretene Nebenwirkungen die noch unvollständige Kosten-Nutzen-Rechnung bereits zu ungunsten des Präparats entschieden hat.

Auf Grund der fehlenden Ungewissheiten hat sich der Pharmakonzern „Pfizer“ bereits vor etwaigen Folgeschäden abgesichert. Hierzulande wenig bis gar nicht berichtet wurden angeblich Verträge zwischen dem Pharmariesen und den einzelnen EU-Ländern geleakt. Darin werden Ausschlussklauseln und Lieferpreise für die Zukunft geregelt. Hierzu einige Quellen:
1) Pfizer wälzt Risiken auf Käufer ab, grosse Unterschiede bei Preisen
2) Update: Empörung über Geheimverträge mit Biontech & Co.
3) Pfizers Geheimvertrag geleakt – Kunden sind Willkür des Pharmariesen ausgeliefert
Im Prinzip sind diese Verträge allerdings nur eine weitere Sicherheitsmaßnahme der Hersteller, weil Zulieferer von „notfallzugelassenen“ Impfstoffen ohnehin von einer Haftung ausgeschlossen sind.

Gemäß des „Fakten-Blattes“ von Pfizer höchstselbst sind folgende Passagen daraus äußerst interessant:

„HAS THE PFIZER-BIONTECH COVID-19 VACCINE BEEN USED BEFORE?
The Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine is an unapproved vaccine. In clinical trials,
approximately 23,000 individuals 12 years of age and older have received at least
1 dose of the Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine.

CAN I RECEIVE THE PFIZER-BIONTECH COVID-19 VACCINE WITH OTHER
VACCINES?
There is no information on the use of the Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine with
other vaccines.

WHAT IF I AM PREGNANT OR BREASTFEEDING?
If you are pregnant or breastfeeding, discuss your options with your healthcare
provider.“

Übersetzung:
Wurde der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff schon einmal verwendet?
Der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff ist ein nicht zugelassener Impfstoff. In klinischen Studien haben etwa 23.000 Personen ab 12 Jahren mindestens eine Dosis des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs erhalten.

Kann ich den Pfizer-Biontech COVID-19-Impfstoff mit anderen Vakzinen verwenden?
Es gibt keine Informationen über die Verwendung des Pfizer-Biontech COVID-19-Impfstoff mit anderen Impfstoffen.

Was ist, wenn ich schwanger bin oder stille?
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, besprechen Sie Ihre Optionen mit Ihrem
Arzt.

Grundsätzlich ist es mir vollkommen gleich, ob jemand geimpft ist oder nicht, solange man mich mit meinen persönlichen Entscheidungen in Ruhe lässt. Ich gehöre keineswegs zu denjenigen, die Ungeimpfte verteufeln, noch zu denjenigen, die „Impflinge“ als dumme und leichtsinnige Menschen bezeichnen.


von Marco Lo Voi

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