Phenomden: „Wänn lärnemer“

Ich möchte euch ein Lied eines schweizerischen Reaggaekünstlers präsentieren:
„Wänn lärnemer“ ist ein Lied des Mundartkünstlers Phenomden aus Adliswil (CH). Dabei geht es um den Menschen und seinen verantwortungslosen Umgang mit der Umwelt. Das Lied erschien 2005 auf dem Album „Fang ah“. Das Album war im selben Jahr 5 Wochen auf Platz 67 der schweizerischen Albumcharts. Mit seinem jüngsten Album „Eiland“ belegte Phenomden 2011 17 Wochen Platz 4 der Albumcharts der Schweiz.

Für alle die des Schweizerdeutschen nicht mächtig sind, übertrage ich die Lyrics ins Standarddeutsche!

Intro

Und unsere Welt brennt schon
Sag mir wann lernen wir?
Ja unsere Welt brennt schon,
Sag mir wann, sag mir wann, komm schon!

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zu schätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/

Strophe 1

Sie haben keine Ahnung, was sie anrichten/
Sie laufen weiter auf dieser Gratwanderung/
Sie haben keine Ahnung, über wen sie richten/
Sie kennen die Not aber nicht ihre Gesichter/
Sie haben keine Ahnung, was sie da vernichten/
Die Natur und die Tiere und alles andere/
Ich kläre sie auf, über ihre Pflichten/
Sonst sind wir alle bald Geschichte/

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zuschätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/

Strophe 2

Ja sie zünden Bomben im Pazifischen Meer/
Um sie zu testen für ihre Armee/
Ja sie verpesten die Luft immer mehr/
Ich sag’s dir, irgendwann gibt’s schwarzen Schnee/
Sie haben keinen Respekt vor dem Kreislauf der Natur/
Sie brauchen sie auf, warte nur/
In fünfzig Jahren gibt’s keine Erde mehr/
Vielen ist es egal, es betrifft sie eh nicht/

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zuschätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/

Strophe 3

Wir schneiden uns ja sogar schon selbst die Luft ab/
Mit Motorsägen und mit der Holzaxt/
Und wenn morgens der Tag richtig losgeht/
Siehst du einen gelben Horizont über der Großstadt/
Ein Drittel der Welt lebt im Wohlstand/
Und zerstört drei Drittel richtig boshaft/
Ich weiß nicht, ob unsere Kinder Freude haben/
Ich auf jeden Fall wäre gern mal Opa/

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zu schätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/

Reprise: Strophe 1

Sie haben keine Ahnung, was sie anrichten/
Sie laufen weiter auf dieser Gratwanderung/
Sie haben keine Ahnung, über wen sie richten/
Sie kennen die Not aber nicht ihre Gesichter/
Sie haben keine Ahnung, was sie da vernichten/
Die Natur und die Tiere und alles andere/
Ich kläre sie auf, über ihre Pflichten/
Sonst sind wir alle bald Geschichte/

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zuschätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/

Refrain

Wann lernen wir?
Wenn der Himmel schwarz wird und wenn die Erde brennt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Zuschätzen, dass wir Mutter Erde haben, ja/
Wann lernen wir?
Wenn das Eis wegschmilzt und alles überschwemmt/
Ich hoffe früher erkennen und lernen wir/
Dass wir nicht allein auf dieser Erde sind, ja/


von Marco Lo Voi

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