„Multikulti trifft Nationalismus“ – Ein Projekt des Dialogs

Neue Wege

Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem keine der Extrempositionen mehr die richtigen Antworten auf alle Fragen liefern kann, geschweige denn alle Fragen überhaupt erst aufwirft. Ich spreche hierbei in erster Linie von den beiden Enden des politischen Spektrums und dem Brei, der sich irgendwo dazwischen befindet.

Wir müssen dringend neue Wege gehen. Nur im Dialog kann man Brücken bauen und Verbindungen schaffen. Stattdessen muss man sich davor hüten, welche Worte man in den Mund nimmt, welchen Jargon man spricht und wie man sich verhält, weil man ansonsten Gefahr läuft, einer bestimmten Seite zugeordnet zu werden.

Offene Begegnung

In meinem Beitrag „divide et impera – ‚Rechts‘ und ‚Links'“ habe ich dargelegt, wie dieses Kategoriedenken systematisch gegen uns verwendet wird. Umso erfreulicher war ein frischer Beitrag des Nachrichtenportals „rt deutsch“. Man mag von diesem Portal halten, was man möchte, jedenfalls lud die Redaktion vor einigen Wochen zwei sehr interessante Gäste ein.

In diesem Beitrag wurden zwei Menschen zu ihrem Projekt interviewt, das den provokanten Namen trägt: „Multikulti trifft Nationalismus“. Ich empfehle jeder und jedem sich dieses Interview ganz unvoreingenommen anzusehen.

Wer sich für das Projekt interessiert, hier geht es zur Homepage.

Ich habe das Interview in voller Länge angeschaut, mir daraufhin die ersten Videos der Homepage angesehen und finde, es sollte mehr mutige Menschen geben, die mit Mitmenschen, die völlig andere Standpunkte vertreten, in einen offenen und respektvollen Dialog treten. Und das gilt für beide Seiten.


von Marco Lo Voi

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